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Kinderakademie : Lernen und Spielen mit Leib und Seele

Bei acht Grad wird draußen mit Abstand performt: „Good News“ verbindet über Monate hinweg Fünftklässler an der IGS in Hochheim mit den Künstlerinnen Hannah Schassner und Antigone Akgün. Bild: Janna Pinsker

Wie Theater und Schule, Kinder und Kunst aneinander wachsen, zeigen Projekte wie die „Kinderakademie“. Noch gibt es viel zu wenig Angebote, sagen Theaterlehrer.

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          Wie viele gute Nachrichten fallen Ihnen zum Jahr 2020 ein? Können Sie die guten Nachrichten an einer Hand abzählen, während für die schlechten schon Strichlisten angelegt wurden?“ Die Fragen und viele Antworten haben Kinder um die elf Jahre gefunden und finden sie noch. Seit einem halben Jahr begleiten „Good News“ sie durch ihr Leben. Entstanden sind Performances, Spiele und Brieffreundschaften mit 45 Menschen auf der ganzen Welt rund um gute Nachrichten in einer für Kinder schwierigen Zeit. Weitere Aktionen sollen folgen.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aus der für Herbst 2020 geplanten mehrtägigen Kinderakademie haben die beiden Frankfurter Theatermacherinnen Hannah Schassner und Antigone Akgün „auf Sicht“, wie sie sagen, ein den Corona-Umständen angepasstes Format entwickelt. Für die Fünftklässler, die mit ihnen in Hochheim an der IGS Heinrich-von-Brentano-Schule und in Schlitz an der Flux-Kinderakademie für „Good News“ gearbeitet haben, ist auch das eine gute Nachricht gewesen, denn die „Good News“ sind mit digitalen und analogen Interventionen Teil ihres Alltags geworden, von der Zeit, als Schulbetrieb lief, bis jetzt, in den Lockdown hinein.

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