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20.000 Euro dotierter Award : JeungBeum Sohn gewinnt den Pianistenpreis

Gewonnen: JeungBeum Sohn Bild: KANG.taeuk

Den beiden Finalisten Luka Okros aus Georgien und JeungBeum Sohn aus Südkorea war per Los ein Klavierkonzert zugeteilt worden. Am Ende gewann nur einer der beiden den mit 20.000 Euro dotierten Preis.

          JeungBeum Sohn ist am Montagabend in der Alten Oper mit dem Internationalen Deutschen Pianistenpreis ausgezeichnet worden. Der Koreaner setzte sich im Grand Finale, das zugleich das Eröffnungskonzert der Frankfurter Musikmesse war, gegen Luka Okros aus Georgien durch. Per Los war jedem der beiden Finalisten ein Klavierkonzert zum Vortrag zugeteilt worden: JeungBeum Sohn spielte das erste in d-Moll op. 15 von Johannes Brahms, Luka Okros das zweite in c-Moll op. 18 von Sergej Rachmaninow.

          Guido Holze

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Begleitet wurden sie von der Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Justus Frantz. Die Jury sprach den mit 20.000 Euro dotierten Award am Ende dem Koreaner zu. Die Zuhörer im Saal vergaben den mit 3000 Euro dotierten F.A.Z.-Publikumspreis per Abstimmung über Web-App an Luka Okros.

          Insgesamt waren sechs junge Pianisten für den Wettbewerb nominiert, der zum neunten Mal vom International Piano Forum Frankfurt ausgerichtet und am Sonntag sowie gestern Vormittag mit Solovorspielen im Literaturhaus ausgetragen wurde. Eine Jury hatte sie anhand eingesandter Videos aus 100 Bewerbungen ausgewählt.

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