https://www.faz.net/-gzg-cf4

Insolventer Verlag : Herbstprogramm von Eichborn gesichert

  • Aktualisiert am

Bis auf wenige Ausnahmen sollen alle Titel des geplanten Herbstprogramms erscheinen: Eichborn Bild: dapd

Wie es mit dem Eichborn-Verlag aus Frankfurt weitergeht, ist offen. Immerhin wird das insolvente Unternehmen sein Herbstprogramm durchziehen können - bis auf wenige Ausnahmen. Der Insolvenzverwalter ist zuversichtlich, einen Käufer für Eichborn zu finden.

          1 Min.

          Für den insolventen Eichborn Verlag gibt es mehrere Interessenten. Der vor drei Wochen zum Insolvenzverwalter eingesetzte Anwalt Holger Lessing zeigte sich optimistisch, dass das Unternehmen von einem anderen Verlag übernommen werden kann. Namen und Details zum Verfahren wollte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa nicht nennen.

          „Das Herbstprogramm ist gesichert“, hob er zugleich hervor. Bis auf wenige Ausnahmen sollen alle Titel erscheinen. Er habe Zahlungsanweisungen in sechsstelliger Höhe an Autoren und auch an den Buchhandel gegeben.

          Mitarbeiter informiert

          Das Insolvenzverfahren muss bis spätestens 1. September eröffnet werden. Lessing, der am Mittwoch die rund 30 Mitarbeiter des Verlags über den aktuellen Stand des Verfahrens informierte, hob das Engagement der Eichborn-Beschäftigten hervor.

          Eichborn, einziger börsennotierter Publikumsverlag in Deutschland, hatte Mitte Juni wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt. Eigentlich sollte das Unternehmen am 1. Juli nach Berlin unter das Dach des Aufbau Verlags ziehen. Beide Verlage hatten Anfang des Jahres fusioniert. Neuer Mehrheitseigentümer von Eichborn war Aufbau-Verleger Matthias Koch geworden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Vor einem Votum für das Konjunkturpaket applaudiert der amerikanische Senat am Samstag dem Pflegepersonal.

          1,9 Billionen Dollar : Senat stimmt Bidens Konjunkturpaket zu

          Der Senat hat ein billionenschweres Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise verabschiedet. Bevor der Präsident das Gesetz unterzeichnen kann, muss sich das Repräsentantenhaus noch einmal damit befassen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.