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FAZ Plus Artikel Streit um Gutenberg-Museum : Glaubenssache Bibelturm

Eine Computer-Visualisierung zeigt, wie der fertige Bibelturm aussehen soll. Bild: dpa

Ein Riss geht durch Mainz. Soll das Gutenberg-Museum um einen markanten Bau ergänzt werden? Darüber sollen die Bürger am übernächsten Sonntag abstimmen. Der Ton im Streit über den Bibelturm wird schärfer.

          Eigentlich sollte die Baugrube längst ausgehoben sein. Schließlich war der erste Spatenstich für Januar angekündigt. Das Ziel: zum 550. Todestag des Erfinders Johannes Gutenberg, des berühmtesten Sohnes der Stadt Mainz, einen mehr als 20 Meter hohen Ausstellungsturm zu errichten. Im Innern des Bauwerks sollen zwei der Mitte des 15. Jahrhunderts in Mainzer Werkstätten gefertigten Gutenberg-Bibeln präsentiert werden. Dass das Weltmuseum der Druckkunst am Liebfrauenplatz, in dem sich jährlich bis zu 130000 Besucher umschauen, dringend modernisiert und erweitert werden muss, steht außer Frage. Die Geister scheiden sich allerdings daran, ob der von dem Hamburger Büro DFZ Architekten vorgelegte Entwurf für den Turm, der eine Bronzefassade aus Metallbuchstaben erhalten soll, tatsächlich die beste Lösung ist, um die in die Jahre gekommene Kulturstätte aufzuwerten.

          Markus Schug

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Mainz und für den Kreis Groß-Gerau.

          Zehn Tage vor dem ersten Mainzer Bürgerentscheid, von dem sich der Stadtrat Klarheit über die strittige Frage erhofft, lässt sich feststellen, dass die Bevölkerung gespalten ist. Noch dazu wird der Ton zwischen Gegnern und Befürwortern des nach Ansicht der Planer für fünf Millionen Euro zu realisierenden Projekts zunehmend schärfer. Dabei schien vor gut einem Jahr schon alles geklärt. Aus einem europaweiten Architektenwettbewerb war der auf einer bewusst klein gehaltenen Grundfläche von zwölf mal zwölf Metern zu errichtende Bibelturm als Sieger hervorgegangen.

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