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Preisverleihung : Goethepreis für Choreographin Pina Bausch

Genießt internationales Renommee: Pina Bausch Bild: ddp

Der mit 50.000 Euro dotierte Goethepreis der Stadt Frankfurt geht an die Choreographin Pina Bausch, die berühmteste lebende deutsche Tanztheater-Künstlerin.

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          Der mit 50.000 Euro dotierte Goethepreis der Stadt Frankfurt geht an die Choreographin Pina Bausch. Das hat das Kuratorium der Auszeichnung, die am 28. August – Goethes Geburtstag – in der Paulskirche vergeben wird, mitgeteilt.

          Eva-Maria Magel
          (emm.), Rhein-Main-Zeitung

          Die Entscheidung des Gremiums, dem Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) vorsitzt, ist ungewöhnlich. Nicht, weil Bausch, die berühmteste lebende deutsche Tanztheater-Künstlerin, eine Unbekannte wäre, sondern weil der Goethepreis mit ihr erst zum dritten Mal seit 1927 an eine Frau geht – und zum ersten Mal an den Tanz. Die Träger des alle drei Jahre vergebenen Preises kamen bisher meist aus der Literatur oder Kulturwissenschaft.

          Trägerin des Kyoto-Preises

          Die 1940 in Solingen geborene Bausch, die seit 1973 dem Tanztheater der Bühnen Wuppertal und seit zehn Jahren dem als eigenständige Gesellschaft arbeitenden Tanztheater Wuppertal vorsteht, genießt internationales Renommee. 2007 erhielt sie den Goldenen Löwen der Tanzbiennale Venedig und den mit 400.000 Euro dotierten Kyoto-Preis, der als Nobelpreis der Kunst gilt.

          Die neuen Wege, die Bausch mit ihrem Tanztheater beschritten und gewiesen habe, werden als Begründung für die Zuerkennung genannt. Das Frankfurter Publikum konnte sich zuletzt, nach etlichen Gastspielen seit den siebziger Jahren, 1997 von Bauschs Qualität überzeugen. Seither haben nur 2006 die Wiesbadener Maifestspiele die Wuppertaler Companie verpflichtet.

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