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Verleger Joachim Unseld : „Die Frankfurter Buchmesse sollte wegen Inzidenzen früher stattfinden“

„Die Branche vom Verlag aus betrachtet hat die Pandemie gut überstanden. Aber den Autoren fehlen nach wie vor viele Möglichkeiten, ihr Werk vorzustellen“: Joachim Unseld, im Bild beim Herbstempfang der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Jahr 2019. Bild: Frank Röth

Joachim Unseld ist einer der einflussreichsten deutschen Verleger. Der Leiter der Frankfurter Verlagsanstalt spricht im Interview über Papiermangel und erklärt, warum die Frankfurter Buchmesse wegen Corona und ohne IAA zeitlich vorverlegt werden sollte.

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          Herr Unseld, Sie haben den Deutschen Verlagspreis gewonnen. Was macht man mit so einer Auszeichnung?

          Florian Balke
          Kulturredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wir freuen uns sehr darüber, dass die Frankfurter Verlagsanstalt nach dem Hessischen Verlagspreis 2021 auch den Deutschen Verlagspreis erhält. Das ist in erster Linie eine sehr schöne Anerkennung für unser literarisches Schaffen und zum anderen eine wirklich willkommene Preissumme. Die in diesem Fall auch höher ist als beim ersten Mal.

          Sie haben die Auszeichnung 2019 schon einmal bekommen. Wie fühlt sich das an?

          Es ist eine Würdigung für das, was man tut. Und 24.000 Euro – oder, wenn man im Juni in Leipzig Glück hat, sogar 60.000 Euro – sind ein substantieller Betrag, mit dem man ein ganzes Buchprojekt stemmen kann.

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