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Finanzierung der Kultur : „Das System bringt eine Schieflage hervor“

Kultur hat einen Auftrag: Auch der Schlachthof in Wiesbaden steht vor der Herausforderung, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Bild: Michael Braunschädel

Fast alles für die einen und die Krumen für den Rest? Kulturförderung muss neu gedacht werden, fordert Gerhard Schulz, Vorstand des Kulturzentrums Schlachthof.

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          Gerhard Schulz, Jahrgang 1961, ist gelernter Zimmermann und diplomierter Betriebswirt. Er gehörte 1994 zu den Gründern des Kulturzentrums Schlachthof Wiesbaden, dessen Vorstand er heute ist. Der Schlachthof, an der Murnaustraße 1 gelegen, ist eines der größten soziokulturellen Zentren in Hessen. Zum Kulturzentrum gehören eine Halle für bis zu 2400 Besucher und das bis zu 300 Besucher fassende Kesselhaus im historischen Wasserturm, in dem auch das Lokal 60/40 seine Räume hat. Proberäume für Bands und Künstlerateliers ergänzen das Angebot des Zentrums.

          Christian Riethmüller

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Herr Schulz, Sie plädieren dafür, die kulturelle Förderung neu zu denken. Wie finanziert sich der Schlachthof? Welchen Anteil hat die öffentliche Förderung?

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