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Filmforum Frankfurt-Höchst : Koryphäe der Kinokultur

Lieblingsort: Klaus-Peter Roth, scheidender Leiter des Filmforums Höchst, im Kinosaal Bild: Finn Winkler

Klaus-Peter Roth verlässt nach 34 Jahren das Filmforum Höchst in Frankfurt. Er will weiter Filme zeigen und diskutieren – obwohl er sich um die hiesige Kinolandschaft sorgt.

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          Das papierlose Büro ist auch eines jener Versprechen, die sich in der Praxis nicht so ganz eingelöst haben. Weshalb Klaus-Peter Roth noch einige Tage damit verbringen wird, in seinem Büro aufzuräumen. Wer ihn je dort besucht hat, konnte staunen über diese regelrecht künstlerische Installation aus Filmplakaten, Flyern, Literatur, ein paar ausrangierten Kinosesseln und Bergen von Unterlagen. Sowie einer regelrechten Phalanx von „Tombstones“ für Preise, deutsche, hessische, internationale, die das Filmforum Höchst in den vergangenen Jahrzehnten für seine Programme und seine Pflege der Kinokultur erhalten hat.

          Eva-Maria Magel
          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nur eine Auszeichnung hat Klaus-Peter Roth, der seit 34 Jahren die Geschicke des Filmforums lenkt und moderiert, weder ausgestellt noch je an die große Glocke gehängt: Seit 15 Jahren ist es ein waschechter Ritter, der mit seinem enzyklopädischen Filmwissen die Kinovorführungen im Filmforum vor- und nachbereitet. 2005 ist Roth für seine Verdienste um die französische Kultur und Bildung, mit dem Orden der Palmes Académiques im Rang eines Chevalier ausgezeichnet worden.

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