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Filmfestival „Verso Sud“ : Frauen, bildet Banden!

Frauenmahl: Szene aus Lina Wertmüllers „Film d’amore e anarchia“ (1973) mit Giancarlo Giannini und Mariangela Melato Bild: DFF/Kinothek Asta Nielsen

Das Filmfestival „Verso Sud“ läutet digital die neue Reihe „Comizi tra donne“ der Frankfurter Kinothek Asta Nielsen ein. Die Mischung von Genres prägen die Arbeiten der Regisseurinnen.

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          Wie wohl ein Mafiamusical aus feministischer Sicht aussieht? Um in diesen verblüffenden Genuss zu kommen, wird das Publikum sich noch etwas gedulden müssen. Mit etwas Glück könnte im Mai „Tano da morire“ (1997) zu sehen sein, als Teil des traditionsreichen Filmfestivals „Verso Sud“ im Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums.

          Eva-Maria Magel
          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Regisseurin und Autorin Torre, Jahrgang 1962, ist in den neunziger Jahren aus dem italienischen Norden nach Palermo gezogen. Damit zählt sie zu den Filmemacherinnen, die im und über den italienischen Süden arbeiten und zur Reihe „Comizi tra donne“ der Frankfurter Kinothek Asta Nielsen gehören. Schon im Dezember 2020 hätte es eine erste Kooperation mit „Verso Sud“ geben sollen, einen digitalen Vorgeschmack gibt es schon jetzt: In der Hoffnung, bald ins Kino zurückkehren zu können, zeigt das Festival als Video on demand noch bis zum 19. März, jeweils eine Woche lang über dff.film freizuschalten, zwei aktuelle Filme, „Euforia“ von Valeria Golino und „La mafia non è più quella di una volta“ von Franco Maresco.

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