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„olorVISUAL“ in den Opelvillen : Duftende Bilder

In den Opelvillen Rüsselsheim ist erstmals außerhalb Spaniens eine Auswahl von Ernesto Ventós Omedes’ beeindruckender Sammlung „olorVISUAL“ zu sehen. Der Clou der Ausstellung erweist sich als ihre Crux.

          So schnell kann es gehen. Jedenfalls wenn man nur ein wenig Sinn hat für die Kunst. Für Bilder und Skulpturen, Foto, Film oder Collage, für Farben, Formen und Gerüche, Geschmacksnoten vielleicht, für Stille und für Klang. So wie Ernesto Ventós Omedes, der vor nunmehr 40 Jahren in eine Ausstellung zu Duft und Farbe in der Malerei geraten ist – und die Schau in der Fundació Joan Miró als ein anderer Mensch verließ: Er hatte sich, ist man versucht zu sagen, Hals über Kopf verliebt. Und ist es offensichtlich immer noch. Nicht in eine Frau und nicht einmal in einen Künstler oder ein bestimmtes Bild. Doch von der Kunst der Gegenwart kommt der Parfümeur aus Barcelona seither nicht mehr los.

          Christoph Schütte

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Lavanda“ lautete der Titel des 1979 entstandenen Gemäldes von Albert Ràfols-Casamada, das er als erstes Bild für seine mittlerweile Hunderte, womöglich – der Sammler selbst nennt keine Zahlen – Tausende Werke umfassende Kollektion erwarb. Mag sein, es war der titelgebende Lavendel, die Mint- und Mauve-Töne als vorherrschendes Kolorit, die olfaktorisch aufgehobene Erinnerung an Grasse vielleicht, wo er, wie alle großen Parfümeure, einst die Schule der Düfte durchlaufen hat, gleichviel.

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          Der Duft der Bilder ist bis 6. Januar 2019 zu sehen in den Opelvillen Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9. Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr