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Planung für 2020 läuft : Eine Zukunft für Wiesbadener Biennale nach Tod der Kuratorin

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Haben die Wiesbadener Biennale aufgebaut: Martin Hammer und die zu Jahresbeginn bei einem Badeunfall tödlich verunglückte Maria Magdalena Ludewig (rechts) Bild: dpa

Anfang des Jahres ist die Kuratorin der Wiesbadener Biennale tödlich verunglückt. Gleichwohl soll das Kunst- und Theaterfestival eine Zukunft haben. Und Martin Hammer eine zentrale Rolle spielen.

          Das Kunst- und Theaterfestival Wiesbaden Biennale soll auch nach dem Tod von Kuratorin Maria Magdalena Ludewig im nächsten Jahr stattfinden. Die nächste Ausgabe ist nach Angaben des Hessischen Staatstheaters für August 2020 geplant. Die Gespräche für eine neue Besetzung des Kurator-Postens liefen derzeit, sagte eine Theatersprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

          Innerhalb der nächsten vier Wochen soll eine Entscheidung über die Besetzung gefällt werden. Ludewig war Anfang des Jahres im Alter von 36 Jahren auf Fuerteventura tödlich verunglückt.

          Aufsehen mit Erdogan-Statue erregt

          Gemeinsam mit Martin Hammer hatte die Kuratorin zuvor 2016 und 2018 die Wiesbaden Biennale des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden künstlerisch gestaltet und dabei international bedeutende Gruppen und Künstler aus den Bereichen Theater, Performance und Bildende Kunst in die hessische Landeshauptstadt geholt.

          Auch die Errichtung der umstrittenen goldenen Statue des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Wiesbaden gehörte zu den von ihr verantworteten Projekten. Erwartet wird, dass Martin Hammer auch im nächsten Jahr bei der Biennale dabei sein wird.

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