https://www.faz.net/-gzg-reoy

Ehrungen/Literatur : Reich-Ranicki wird Ehrendoktor der Universität Tel Aviv

  • Aktualisiert am

Bald Ehrendoktor der FU Berlin und der Uni Tel Aviv Bild: dpa

Der langjährige Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Schriftsteller Marcel Reich-Ranicki erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv. Die Urkunde wird am 2. Februar überreicht, die Laudatio von Joseph „Joschka“ Fischer gehalten.

          Der langjährige Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Schriftsteller Marcel Reich-Ranicki erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv. Die Urkunde wird ihm am 2. Februar im Kaisersaal der Frankfurter Rathauses Römer vom Präsidenten der israelischen Universität, Prof. Itamar Rabinovich, überreicht.

          Mit der Ehrung sollen nach Mitteilung der Stadt vom Freitag Reich- Ranickis Leistungen als Literaturkritiker und sein Einsatz zugunsten der Universität in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv gewürdigt werden. Die Laudatio hält der frühere Bundesaußenminister Joseph „Joschka“ Fischer (Grüne).

          Bereits am 9. Januar wird Reich-Ranicki die Ehrendoktor-Würde der Freien Universität Berlin erhalten. Der streitbare Kritiker war wegen seiner jüdischen Herkunft 1938 nicht zum Germanistik-Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin zugelassen worden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          AKK : Merkels Tritt in die Kniekehlen

          Für Annegret Kramp-Karrenbauer läuft es derzeit nicht gut. Selbst die Kanzlerin lässt sie aussehen, als wollte sie sagen: Sie kann es (noch) nicht.

          Zwei Appelle : Was in Hongkong passiert, sollte Europa beunruhigen

          Die Demonstrationen und Aufrufe zum Massenstreik in Hongkong gehen weiter. Die Spaltung der Gesellschaft nimmt ihren Lauf. Zwei Autoren aus Hongkong formulieren ihre Forderungen an China und die EU.

          Ärger bei Frauenfußball-WM : „Ich schäme mich zutiefst“

          Der Videobeweis sorgt bei der Fußball-WM der Frauen für viel Aufregung. Beim Spiel von Kamerun gibt es einen Streik, weinende Spielerinnen und 17 Minuten Nachspielzeit. Englands Trainer findet deutliche Worte dafür.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.