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Das Frankfurter „Dorian Gray“ : Ein Jumbo-Club für den Jumbo-Flughafen

Musik nur, wenn sie laut ist: Hinterm Pult waren Diskjockey Bijan Blum und Lightjockey Erik Anicette (links) die Stars. Bild: Barbara Klemm

Vor 40 Jahren öffnete die erste Großraum-Diskothek Deutschlands. Vorbild für das „Dorian Gray“ war das „Studio 54“ in New York. In Frankfurt steht der Club für eine Ära.

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          Punkt Mitternacht gingen jede Nacht die Lichter aus, und eine Laserkanone schoss einen schlauchdicken grünen Strahl auf ein Prisma über der Tanzfläche. Zugleich wurde die Nebelmaschine angeworfen, und während das tanzende Gegenüber im künstlichen Nebel verschwand, zuckten Tausende grüne Blitze durchs „Dorian Gray“. Das hatte die Welt noch nicht gesehen. Frankfurt schon gar nicht. Worüber man heute müde lächelt, war vor 40 Jahren das Nonplusultra.

          Peter-Philipp Schmitt

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Gerd Schüler und Michael Presinger hatten für ihre Flughafen-Diskothek den Soundsystem-Designer Richard Long gewinnen können. Der New Yorker hatte damals gerade erst die „Mutter aller Großraum-Diskotheken“, das „Studio 54“ in Manhattan, mit Licht und Ton ausgestattet und war dadurch legendär geworden.

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