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Trotz Corona : Staatstheater Wiesbaden spielt wieder

Das Staatstheater in Wiesbaden öffnet am 18. Mai für ein verkleinertes Publikum. Bild: Frank Röth

Tanz, Theater und Musik unter Auflagen: Specials und gleich fünf Premieren hintereinander vor verkleinertem Publikum

          1 Min.

          „Specials“ aus den abgesagten Maifestspielen und gleich fünf Premieren hintereinander will das Staatstheater Wiesbaden vom 18. Mai an bis zum 6. Juni bieten. Eröffnet wird das Programm im Großen Haus mit einem Liederabend des Sängers Günther Groissböck. Am 20. Mai werden Michael Volle und Gabriela Scherer Arien und Duette aus dem „Fliegenden Holländer“ und „Arabella“ singen, es folgen weitere Gesangsabende und Opernausschnitte, unter anderen mit Andreas Schager und Florian Boesch. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bespielt werden das Große Haus mit maximal 200 Zuschauern, das Kleine Haus mit maximal 60 Zuschauern. Dabei gelten die üblichen Abstands- und Mund-Nasen-Schutz-Regeln. Ein detaillierter Plan zur Kartenvergabe und zur Plazierung mit Abständen und freien Sitzreihen ist in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entwickelt worden. Das Haus werde alle Vorstellungen unter strengen Schutz -und Hygienemaßnahmen veranstalten. Die Vorgaben sind umfangreich und können auf der Internetseite des Staatstheaters eingesehen werden. Unter anderem können Karten nur nach Angaben zu Haushaltszugehörigkeit sowie aller Namen und Adressen gekauft werden.

          Das Gastspiel „Ismene, Schwester von“ mit Susanne Wolff in einer Inszenierung von Stephan Kimmig vom Deutschen Theater Berlin wird als „Special“ der Maifestspiele im Kleinen Haus gezeigt, dazu kommen weitere Solo-Theaterstücke, Kabarett und auch Kinder- und Jugendtheater. Die ersten Premieren sind ebenfalls geplant: Im Großen Haus soll von 4. bis 6. Juni die derzeit von Intendant Uwe Eric Laufenberg geprobte Beckett-Trilogie Premiere haben. Am 5. und 6. Juni wird das Hessische Staatsballett im Kleinen Haus den Doppelabend „Startbahn“ mit Choreographien der Ensemblemitglieder zur Uraufführung bringen.

          Alle medizinischen Empfehlungen der Behörden würden umgesetzt und kontrolliert sowie gegebenenfalls täglich aktualisiert, versichert das Theater. Ein gastronomisches Angebot soll es im Freien, in den Kolonnaden geben, das Foyer bleibt geschlossen. Je nachdem, wie sich dieses Ersatzprogramm zeigen lässt und wie die weitere Entwicklung der Pandemie sich abzeichnet, soll im Juni ein weiteres Spielplan-Angebot folgen.

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