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Schauspiel in der Krise : „Wir werden ein Theatersterben sehen“

Gute alte Zeiten: Von einem vollen Saal wie diesem bei den 30-Jahr-Feiern 2017 kann das Neue Theater Höchst derzeit nur träumen. Bild: Neues Theater Höchst

Schleppende Ticketverkäufe, leere Sitze trotz 3 G oder 2 G: Bei den kleinen Häusern bleibt das Publikum weg. Woran liegt das?

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          Das Theater Alte Brücke hat kurzen Prozess gemacht. Mitte September, also etwa acht Wochen vor dem Start in die Herbstsaison, hat die kleine Bühne aus Frankfurt-Sachsenhausen auf Facebook seine Gäste befragt, was sie wollen: 3 G oder 2 G? Die Umfrage fiel eindeutig aus. Fast 63 Prozent sprachen sich für Zweiteres aus. „Wir können es nicht erwarten, wieder vor Euch zu stehen!!!“, schrieb das Team unter das Ergebnis. Und, dass niemand als Antwort die Option „Ich komme erst wieder, wenn die pandemische Lage beendet ist“ angeklickt habe – „was uns überaus glücklich macht!“.

          Anna-Sophia Lang
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gründer Alexander Beck sagt: „Das Theater ist sowieso schon zu klein. Eigentlich bräuchten wir mehr Plätze, alles außer Vollbelegung ergibt im Grunde keinen Sinn. 2 G gibt uns nun ein Werkzeug.“ Es gehe ihm auch um die Sicherheit seiner Leute, sagt er, von denen alle geimpft seien.

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