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Sprachförderung : Sprach-Kitas könnte bald das Geld fehlen

Der Bund beendet seine Förderung für Sprach-Kitas. Dies beeinflusst frühkindliche Bildung immens. Bild: picture-alliance/ dpa

Der Bund beendet seine Förderung der sprachlichen Früherziehung in Kitas. Dabei ist sie essentiell für die frühkindliche Bildung und den späteren Bildungs- und Berufserfolg. Darmstadt schlägt Alarm.

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          Die Wissenschaftsstadt schlägt Alarm, weil die Bundesregierung die Förderung des Spracherwerbs für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten in diesem Jahr beendet. „Das Aussteigen des Bundes aus der Förderung dieses absolut wichtigen und erfolgreichen Programms für die frühkindliche Bildung und Teilhabegerechtigkeit ist sehr bedauerlich. Dieses Programm hat sehr zur Qualitätssteigerung in den pädagogischen Bildungseinrichtungen und zur Chancengleichheit beigetragen und sollte unbedingt verstetigt werden“, äußerte die Darmstädter Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (Die Grünen).

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Von den mithilfe des Bundes eingerichteten sogenannten Sprach-Kitas gibt es in Darmstadt derzeit 18. Dort ist jeweils eine zusätzliche Fachkraft tätig, um die sprachliche Entwicklung von Kindern ausländischer Herkunft, die zweisprachig aufwachsen, zu fördern. Hinzu kommt eine Fachberatung, welche die Sprach-Kitas beratend begleitet. Seit Juli ist allerdings klar, dass im Bundeshaushalt 2023 keine Zuschüsse für die Kitas in den Kommunen mehr vorgesehen sind.

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