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Rundgang über die Buchmesse : Alle haben mehr Zeit füreinander

Wiedersehen der Büchermenschen: In Halle 3 drängen sich die Besucher bei den deutschsprachigen Verlagen. Bild: Lucas Bäuml

Wegen Corona sind weniger Aussteller und Fachbesucher in Frankfurt als sonst: So eine Buchmesse, die kleiner ausfällt als üblich, hat auch ihre Vorteile. Ein Rundgang am ersten Messetag.

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          Die neue Übersichtlichkeit ist markiert durch breite Streifen Estrich links und rechts der grauroten Teppiche. Plötzlich breite Boulevards statt der üblichen engen Gassen und Schluchten zwischen den Ständen – da sei der Messe wohl die Auslegeware ausgegangen, frotzelt ein Passant. Das könnte sogar stimmen. Mit so viel Raum vor und hinter, links und rechts der Stände hat man es schließlich noch nie zu tun gehabt.

          Florian Balke
          Kulturredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
          Eva-Maria Magel
          Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.

          Den nackten Betonboden, über den die Besucher nun gehen müssen, weil die ganze Buchmesse in ihrer Corona-Ausgabe wie zusammengeschnurrt in den Messehallen liegt, hat man früher nie gesehen.

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