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Theater der Welt : Zwei japanische Kuratorinnen für Theaterfestival

  • Aktualisiert am

Chiaki Soma kuratiert mit Kyoko Iwaki zusammen mit anderen Köpfen von Arts Commons Tokyo Theater der Welt Bild: Schauspiel Frankfurt

Jung, weiblich, kollektiv: Mit Chiaki Soma und Kyoko Iwaki aus Tokio werden 2023 erstmals keine Europäer das Festival Theater der Welt in Frankfurt und Offenbach kuratieren.

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          Chiaki Soma und Kyoko Iwaki  vom Kollektiv  Arts Commons Tokyo werden das Festival „Theater der Welt“ 2023 kuratieren. Zum ersten Mal wird damit ein nicht europäisches Kuratorinnen-Team das Festival prägen. Ebenfalls zum ersten Mal wird es 2023 in zwei Städten, Frankfurt und Offenbach, und getragen von drei Partnern, dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und dem Museum Angewandte Kunst aus Frankfurt veranstaltet.  

          Arts Commons Tokyo besteht seit 2014 vor allem aus weiblichen und mehrsprachigen Kunst- und Theaterproduzentinnen, Kuratorinnen, Dramaturginnen, Forscherinnen, Übersetzerinnnen und Dolmetscherinnen. „Mit nunmehr fünfzehn Mitgliedern haben wir erfolgreich zahlreiche  interdisziplinäre Projekte organisiert, die über die Sprache der Kunst den Status quo der Gesellschaft in Tokio, Fukushima und verschiedenen anderen asiatischen und europäischen Städten beleuchten. Wir werden bei der Zusammenstellung unseres Teams für Theater der Welt 2023 in den Bereichen Produktion, Kommunikation und Stadtprojekte von  Arts Commons Tokyo unterstützt“, sagen Soma und Iwaki.  Als erstes asiatisch-weibliches Team, für „Theater der Welt“ wollen die beiden laut eigener Aussage „das Prinzip der nicht-westlichen, nicht-binären und sogar nicht-menschlichen Perspektiven zum Anlass nehmen, um unsere Vorstellungen  von Theater, Festivals und der Welt neu zu justieren und zu überdenken. Unter dem Gesichtspunkt einer operativen Ethik und unter Berücksichtigung der empirischen Kenntnisse der globalen Pandemie wollen wir ein Festival schaffen, dessen thematischen Schwerpunkt wir ‚Inkubationismus‘ nennen wollen: eine kollektive Zeit des Wartens, in der wir auf ein neues Leben hoffen und vielleicht auch Angst vor künftigen Symptomen haben.“

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