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Alain Altinoglu : Französisches Flair im hr-Sinfonieorchester

Der designierte Chef Alain Altinoglu beim Konzert des hr-Sinfonieorchesters Bild: hr/Ben Knabe

Er ist künftig Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt: Alain Altinoglu plant große Projekte – die wegen Corona aber erst einmal zurückstecken müssen.

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          Das Konzert liegt noch nicht einmal anderthalb Jahre zurück, doch ruft die Erinnerung an das „Europa Open Air“ des hr-Sinfonieorchesters Bilder wie aus längst vergangenen Zeiten wach. 12.000 Menschen drängten sich im August 2019 auf dem Gelände der Weseler Werft am Frankfurter Mainufer. Für Alain Altinoglu, der bald darauf zum neuen Chefdirigenten des Orchesters und Nachfolger von Andrés Orozco-Estrada berufen wurde, war das größte Open-Air-Spektakel der regionalen Klassikszene dabei nicht mehr als ein Klacks. Erst fünf Wochen zuvor hatte er in seiner Heimatstadt Paris vor 500.000 Zuhörern unter dem Eiffelturm das Konzert zum französischen Nationalfeiertag geleitet.

          Guido Holze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dass der 45 Jahre alte Franzose armenischer Abstammung in diesem Sommer zu seinem Amtsantritt und zum Auftakt der Saison 2021/22 abermals fernsehwirksame Bilder mit großem Publikum und abendlicher Hochhauskulisse liefern könnte, ist derzeit, anders als ursprünglich gedacht, eher unwahrscheinlich. Ganz aufgegeben habe man das Projekt, das stets von der benachbarten Europäischen Zentralbank unterstützt wurde, aber noch nicht, sagte hr-Musikchef und Orchestermanager Michael Traub zuletzt: Vielleicht werde etwas Kleineres möglich sein.

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