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Kontroverser Abschied : Kritik an Feier in der Paulskirche

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Kritik am Abschied: Ist eine Feier in der Paulskirche übertrieben? Bild: dpa

Der Leiter des Frankfurter Amts für Bau und Immobilien hat eine Abschiedsfeier in der Paulskirche bekommen. Doch die Wahl des Austragungsortes stößt auf Kritik.

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          ine vom Büro des Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) geplante Abschiedsfeier für den Leiter des Amts für Bau und Immobilien Michael Simon in der Paulskirche stößt auf Kritik. Die Koalitionspartner halten die Wahl des Ortes für nicht angemessen und sind der Feier ferngeblieben. Simon verlässt die Position nach nur zweieinhalb Jahren auf Wunsch von Baudezernent Jan Schneider(CDU).

          Die Grünen wollen dem Amtsleiter nur eine Grußkarte schicken. „Die Paulskirche ist kein guter Ort. Der ganze Konflikt wurde für politische Zwecke unangemessen hochgezogen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Sebastian Popp. Die Stadtverordnete Ursula auf der Heide (Die Grünen) hält den Ort und den Rahmen für „völlig unangemessen„. „Das ist eine absolute Stillosigkeit gegenüber anderen langjährigen Amtsleitern.„  Auch die CDU hält das Format für „sehr unge-wöhnlich“, wie ihr Sprecher sagt. DieAfD-Fraktion will, dass Feldmann nicht mehr über die Nutzung der Paulskirche entscheiden soll.

          Feldmanns Büro hat zu der Feier für den Amtsleiter eingeladen, der nach nur zweieinhalb Jahren im Streit mit Baudezernent Jan Schneider (CDU) seine Position aufgibt. Feldmanns Sprecher verweist auf pragmatische Gründe für die Wahl des Ortes: Wegen der Corona-Abstandsregeln sei es im Kaisersaal, dem üblichen Ort, zu eng. Außerdem sei die Sanierung der Paulskirche ein Projekt des Amtes gewesen. Das Baudezernat war nach den Worten seines Sprechers in die Pläne nicht eingebunden - Schneider sei im Urlaub.

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