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Innovativer Nahverkehr : Hopper als Modell der Zukunft

Sieht aus wie ein Londoner Taxi: Bis fast vor die Tür bringt der Hopper seine Fahrgäste im Kreis Offenbach. Bild: Helmut Fricke

Im Kreis Offenbach wird mit finanzieller Hilfe von Bund und Land ein Nahverkehrsangebot getestet. Dort weicht der Bus von festen Routen ab und fährt bis fast vor die Haustür.

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          Vor der eigenen Haustür hält der Linienbus zwar noch nicht. Aber man arbeitet daran. Im Ostteil des Kreises Offenbach, also in Hainburg, Mainhausen und Seligenstadt, werden registrierte Kunden der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH seit gut einem halben Jahr zumindest fast von zu Hause abgeholt, wenn sie sich mittels App oder wahlweise per Telefon einen der beinahe rund um die Uhr zur Verfügung stehenden „Hopper“ bestellen.

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Auf die Beförderung müssen die Gäste dabei in der Regel kaum länger als 15 Minuten warten. Zwanzig Stunden am Tag, von 5.30 bis 1.30 Uhr, stehen die insgesamt sieben Fahrzeuge auf Abruf bereit, um Kunden aufzunehmen, die sich dafür an einen der alle 250 Meter eingerichteten Haltepunkte stellen müssen. Danach bringt sie der „Hopper“ möglichst rasch und nah an das gewünschte Ziel: zu einer Arztpraxis etwa, zum Supermarkt oder vor eine Schule.

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