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Kommunalwahlen in Hessen : Wahlbeteiligung vielerorts höher als vor fünf Jahren

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Tapetenwechsel: Stimmabgabe zur Kommunalwahl im Wahllokal Merianschule an der Burgstraße in Frankfurt Bild: Frank Röth

Vielerorts haben nicht nur auffallend viele Wählerinnen und Wähler daheim abgestimmt. Auch insgesamt haben mehr Berechtigte ihre Kreuzchen gesetzt als 2016. Wiesbaden ist eine Ausnahme.

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          Ob in Frankfurt oder Gießen, Darmstadt oder Fulda, Rüsselsheim oder Bad Homburg: Vielerorts haben sich mehr Berechtigte an den hessischen Kommunalwahlen beteiligt als beim Urnengang vor fünf Jahren. Das zeigt sich besonders in den Großstädten außer Wiesbaden und mittelgroßen Kommunen, in denen 2016 teils nur etwas mehr als ein Drittel gewählt hatte. Wobei Offenbach nicht einmal diesen Anteil erreichte.

          Auch in diesem Jahr verzeichnet die Nachbarstadt von Frankfurt eine auffallend niedrige Wahlbeteiligung. Allerdings liegt sie nach dem Trendergebnis bei 35,6 Prozent fast drei Punkte höher als vor fünf Jahren. In allen anderen größeren Städten haben mehr als 40 Prozent der Berechtigten ihre Stimmen abgegeben. Dabei ragt Bad Homburg mit 53,8 Prozent (2016: 49) heraus, wobei dort auch der Rathauschef zu Wahl stand, was so manchen Wähler mobilisiert haben mag. Gleiches gilt für Hanau. Dort stieg die Beteiligung von 38,6 Prozent auf 43,1 Prozent.

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