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Kommunalwahl Frankfurt : Bei Umfrage ist SPD stärkste Partei

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Kommunalwahl Frankfurt: Nach einer Forsa-Umfrage würde die AfD in den Römer einziehen. Bild: Maria Irl

Wenige Wochen vor der Kommunalwahl ist die SPD klar im Aufwind. Bei einer Umfrage schneidet sie besser ab als die CDU. Auch die AfD würde in den Römer einziehen.

          Als Ansporn für die kommenden Wochen sehen Hessens SPD und die Linke eine Umfrage, die beiden Parteien in Frankfurt bei der Kommunalwahl am 6. März deutliche Gewinne vorhersagt. Mit der Bildungs- und Wohnungspolitik setze seine Partei auf die richtigen Themen, erklärte Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Dienstag. Rückenwind für das Thema soziale Gerechtigkeit verspürt auch die Linke, die ebenfalls klar zulegen würde. Hessens Kommunen seien unterfinanziert, erklärte Sprecher Michael Müller.

          Nach der von der „Frankfurter Neuen Presse“ veröffentlichten Forsa-Umfrage könnte die SPD in Frankfurt um fast acht Punkte auf 29 Prozent zulegen. CDU und Grüne, die Hessens Metropole seit zehn Jahren regieren, würden dagegen deutlich verlieren. Die CDU würde mit 28 Prozent (-2,5 Prozent) hinter die SPD zurückfallen. Die Grünen büßen mit 17 Prozent fast neun Punkte ein. Die Linke würde mit neun Prozent (plus 3,6 Punkte) deutlich zulegen. Die rechtspopulistische AfD würde mit sechs Prozent erstmals ins Rathaus Römer einziehen.

          Auch andere Städte befragt

          Frankfurts CDU-Chef Uwe Becker zeigte sich überzeugt davon, stärkste Kraft in der Stadt zu bleiben. 60 Prozent der Menschen glaubten, dass Frankfurt sich in den vergangen Jahren zum Vorteil entwickelt habe. Die Landeschefs der Grünen, Daniela Wagner und Kai Klose, kündigte an, in den kommenden Wochen gegen die „rechte Hetze“ zu mobilisieren.

          In der Umfrage wurde auch die Stimmung in Limburg, Hofheim und Bad Homburg ermittelt. In Limburg und Hofheim müssten CDU und Grüne ebenfalls mit Verlusten rechnen, während die SPD zulegen kann. Die AfD tritt dort nicht an. In Bad Homburg kommt dagegen die CDU auf einen Zuwachs von 5,7 Punkte auf 46 Prozent. Die AfD käme auf 9,0 Prozent. Die Linke würde den drei Kommunen auch deutlich gewinnen.

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