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Tragischer Kindersegen : Wenn aus Freude Verzweiflung wird

  • -Aktualisiert am

Trauerbewältigung: Eltern, die ihr Kind verloren haben, sind häufig auf professionelle Hilfe angewiesen. Bild: dpa

Der Schmerz über den Verlust eines Neugeborenen ist für Eltern nur schwer zu verkraften. Bei der Trauerbewältigung helfen die Männer und Frauen vom Kinder-Palliativ-Team Südhessen. Doch auch sie brauchen Unterstützung. Ein Kommentar

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          Gesunde Kinder sind die größte Freude, die man sich nur vorstellen kann. Doch nicht allen Eltern ist dieses Glück beschieden. Manche bekommen während der Schwangerschaft die schreckliche Nachricht, dass ihr Kind voraussichtlich nicht lange leben wird. Dann bricht von einer Sekunde zur anderen eine Welt zusammen, wird aus Freude Verzweiflung. Rat und Hilfe finden Betroffene beim Palliativ-Team Frankfurt, einer Gruppe erfahrener Ärzte. Sie stellen ein zunehmendes Bedürfnis von Eltern fest, ihr Kind zu Hause auf seinem kurzen Lebensweg zu begleiten, und auch dann ist das Palliativ-Team an ihrer Seite.

          Dessen Arbeit im Auf- und Ausbau zu unterstützen ist Anliegen der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ in diesem Jahr. Das 2012 gegründete Kinder-Palliativ-Team Südhessen, eine Einrichtung des Palliativ-Teams Frankfurt, hat im vergangenen Jahr 120 Kinder bis zuletzt zu Hause betreut.

          Eines der ärmsten Länder Südamerikas

          Paraguay zählt zu den ärmsten Ländern in Südamerika. Zwar ist in den letzten Jahren manches besser geworden, aber der Unterschied zwischen Arm und Reich ist immer noch krass. Ein Tagelöhner verdient rund acht Euro am Tag – das reicht hinten und vorne nicht, um eine Familie zu ernähren. Armut und daraus resultierende Unterernährung führen dazu, dass laut der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation 13 Prozent der Bevölkerung in Paraguay sehbehindert oder blind sind. Dabei wären die meisten Augenleiden vermeidbar, wenn sie beizeiten behandelt würden.

          Hier setzt die Arbeit der Christoffel Blindenmission an. Gemeinsam mit dieser Hilfsorganisation in Bensheim und mit einem deutschstämmigen Augenarzt tragen die Leser der F.A.Z. durch ihre Spenden dazu bei, dass Neugeborene gleich nach der Geburt untersucht und, wenn nötig, behandelt werden.

          Sie, unsere Leser, begleiten die Hilfsaktion dieser Zeitung seit vielen Jahren mit großzügigen Spenden. Dafür danken wir Ihnen herzlich. Seien Sie versichert, dass wir auch in diesem Jahr unsere Projektpartner sorgfältig ausgesucht haben, sie verdienen jede Unterstützung. Und wie immer kommen von jedem Spenden-Euro einhundert Cent den beiden Projekten zugute, denn Verwaltungs- und andere Kosten schmälern nicht das Spendenaufkommen. Dafür danken wir auch der Frankfurter Sparkasse und der Frankfurter Volksbank, die die Spendenkonten unentgeltlich führen.

          Spendenaufruf

          Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Frankfurter Allgemeine/ Rhein-Main-Zeitung bitten um Spenden für das Kinder-Palliativ-Team Südhessen, um Eltern zu unterstützen, die ein Kind mit lebensverkürzender Behinderung erwarten, und ein Projekt der Christoffel-Blindenmission in Paraguay, mit dem verhindert werden soll, dass Frühgeborene erblinden. Spenden für das Projekt „F.A.Z.- Leser helfen“ bitte auf die Konten: 

          Bei der Frankfurter Volksbank IBAN: DE94 5019 0000 0000 1157 11  BIC: FFVBDEFF

          Bei der Frankfurter Sparkasse IBAN: DE43 5005 0201 0000 9780 00  BIC: HELADEF1822

          Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Sofern die vollständige Adresse angegeben ist, kann eine Spendenquittung zugeschickt werden. Die Namen der Spender werden auf Wunsch in der Zeitung veröffentlicht. Bitte geben Sie bei der Überweisung im Verwendungszweck an, ob wir Ihren Namen veröffentlichen dürfen.

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