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Kommentar : Ihre Hilfe wirkt

In diesem Jahr kommen die Spenden aus der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ dem Kinderschutzbund in Frankfurt und Cargo Human Care in Nairobi zugute. Spenden für Afrika? Kommt das Geld in die richtigen Hände? Ja, dafür bürgen wir.

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          Wer etwas Gutes tun möchte, muss sich nicht unbedingt eiskaltes Wasser über den Kopf schütten, wie es eine Weile Mode war. Zum Glück gibt es ja die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“. Seit nunmehr 19 Jahren bitten wir regelmäßig um Unterstützung für Hilfsprojekte, die wir nach bestem Wissen und Gewissen auswählen.

          In diesem Jahr kommen Ihre Spenden dem Kinderschutzbund in Frankfurt und Cargo Human Care in Nairobi zugute. Spenden für Afrika? Kommt das Geld dort überhaupt in die richtigen Hände? Ja, dafür bürgen wir. Aber sind Spenden für Länder der Dritten Welt nicht bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein? Nein, sie helfen wirksam und konkret, wie das Beispiel Raju Singh beweist.

          Dem 22 Jahre alten Inder haben Ihre Spenden eine Lehre zum Automechaniker ermöglicht, er verdient in einer Werkstatt jetzt sein eigenes Geld. Seine Geschwister gehen zur Schule, was in Nordostindien keine Selbstverständlichkeit ist. In nur einem Jahr sind mit dem Geld von „F.A.Z.-Leser helfen“ 35 Schulen entstanden, 1500 Kinder profitieren davon und mit ihnen - wie im Falle von Raju Singh - ganze Familien.

          Dem gleicht das Projekt von Cargo Human Care in Nairobi. Mit Ihrer Hilfe ist dort vor sechs Jahren „Mothers’ Mercy Home“ entstanden, ein Haus für Aids-Waisen. Diejenigen, die nun aus dem Heim herauswachsen, wollen auf eigenen Beinen stehen. Das Beste ist, wenn sie wie Raju Singh einen Beruf erlernen. Genau hier setzt das Anschlussprogramm von Cargo Human Care an. Es verhilft jungen Leuten zu einer Ausbildung, damit sie ihr Leben in die Hand nehmen können. Was vor sechs Jahren mit Ihrer Hilfe begann, trägt Früchte.

          Ebenfalls Hilfe braucht der Kinderschutzbund in Frankfurt, denn auch hier hören die Notlagen nicht auf, wenn das Geld zu Ende ist. Das Kinderhaus im Günthersburgpark ist nach mehr als zehn Jahren intensiver Nutzung reif für eine gründliche Renovierung. Das Dachgeschoss des ehemaligen Pfarrhauses muss dringend isoliert werden. Im Kellergewölbe der Orangerie entsteht mehr Platz für den Eltern-Kind-Treff, aber die Räume müssen dafür hergerichtet werden. Wer je einen Keller oder einen Dachboden ausgebaut hat, weiß, wie sehr das ins Geld geht.

          Für beide Projekte bitten wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung. Ihr Geld kommt ohne Umwege und eins zu eins bei den Empfängern an. Hand drauf!

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