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Kommentar : Ihre Hilfe kommt an

Spendenziel: Damit etwa auch diese Kinder in Guatemala weiter Zugang zu Nahrung und Bildung haben, bittet die F.A.Z./Rhein-Main-Zeitung ihre Leser um Spenden Bild: Frank Röth

In den zurückliegenden Jahren hat die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ oft Bauprojekte gefördert. In diesem Jahr werden eine Dorfschule in Guatemala und ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge unterstützt. Die Spenden kommen in die richtigen Hände.

          Wer als Tourist in ein fremdes Land kommt, sollte in der Landessprache nach dem Weg zum Bahnhof fragen können. Wer auf Dauer in einem anderen Land leben und arbeiten möchte, braucht mehr und andere Sprachkenntnisse. Denn wenn es stimmt, dass ein Arbeitsplatz der beste Integrationsmotor ist, dann sollte auch das Deutschlernen hier ansetzen.

          Metallbohrer, Sitzbadewanne, Rohrzange - solche Begriffe lernen Flüchtlinge und Zuwanderer nicht im Grundkurs Deutsch. Diese Vokabeln lernen sie am schnellsten in speziellen Sprachkursen, welche die Stadt Frankfurt und das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm zusammen mit der Handwerkskammer und anderen Akteuren aufbauen. Das Projekt „Sprachförderung im Betrieb“ fängt jedoch nicht bei null an, das Sozialdezernat kennt sich mit dieser Art der gezielten Sprachförderung schon seit längerem aus und weiß, dass sie funktioniert. Damit hier noch mehr getan werden kann, bitten wir Sie um Unterstützung.

          Nicht auswendig lernen müssen Sie den Namen Otto Pérez Molina. Der Mann war Präsident von Guatemala, sitzt aber wegen des Vorwurfs der Korruption im Loch. Und für so ein Land bitten wir Sie um Spenden? Ja, denn wir sammeln nicht für Pérez Molina oder für eine korrupte Clique, sondern für eine Dorfschule. Und wie sicher sind wir, dass das Geld in die richtigen Hände kommt? Sehr sicher, denn wir haben uns die Sache an Ort und Stelle angeschaut.

          Mit der Stiftung Kinderzukunft im Main-Kinzig-Kreis haben wir zudem einen Partner, der seit vielen Jahren in Guatemala tätig ist und dem wir vertrauen. In dem von der Stiftung betriebenen „Aldea infantil“ wachsen die Kinder so auf, wie man es Kindern überall auf der Welt wünscht: ohne Hunger, ohne Sklavenarbeit, ohne die Erfahrung von Gewalt.

          In den zurückliegenden Jahren hat die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ oft Bauprojekte gefördert: ein Heim für Jugendliche in Nairobi, eine Krankenstation auf Haiti, ein Patientenstockwerk in Kalkutta. In Guatemala geht es nicht um einen Neubau, sondern darum, den Betrieb der Schule mit Kindergarten aufrechtzuerhalten, denn die Kosten schießen ins Kraut.

          Ihre Spenden, um die wir Sie herzlich bitten, kommen in die richtigen Hände, dafür haben Sie unser Wort. Von jedem gespendeten Euro kommen 100 Cent bei den beiden Projekten an, denn die Verwaltungskosten werden von der Zeitung übernommen. Nicht einmal Bankgebühren fallen an, denn die Frankfurter Sparkasse und die Frankfurter Volksbank führen die Spendenkonten unentgeltlich. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

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