https://www.faz.net/-gzg-98kkm

Königstein : Mordprozess um tödliche Messerattacke auf Busparkplatz

  • Aktualisiert am

Prozessauftakt: An diesem Mittwoch beginnt der Mordprozess um tödliche Messerattacke auf einem Busparkplatz in Königstein am Frankfurter Landgericht. Vier Mal muss der Angeklagte zunächst vor das Mikrofon treten. Bild: dpa

Nach einem Streit zwischen zwei alkoholisierten Männern auf einem Busparkplatz in Königstein muss sich der Angeklagte wegen heimtückischen Mord verantworten. Der Prozess beginnt an diesem Mittwoch.

          Wegen einer tödlichen Messerattacke auf einem Busparkplatz in Königstein muss sich von diesem Mittwoch an ein 46 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem Russen heimtückischen Mord zur Last. Im Juli vergangenen Jahres traf er laut Anklage das spätere Opfer zunächst in der Innenstadt von Königstein, wo es einen Streit zwischen den erheblich alkoholisierten Männern gab.

          In der Nähe des Busparkplatzes kaufte der Angeklagte schließlich den Angaben zufolge in einem Supermarkt ein Messer und stach es dem ahnungslos auf einer Parkbank sitzenden Deutsch-Usbeken mitten in das Herz. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst vier Verhandlungstage bis Mitte April angesetzt.

          Weitere Themen

          Was hängende Schuhe auf einer Stromleitung bedeuten

          Lange Tradition : Was hängende Schuhe auf einer Stromleitung bedeuten

          Was abgelatschte Turnschuhe in der Oberleitung hängen in Frankfurt an einer Stromleitung. Doch dahinter steckt offenbar mehr: Über die Entjungferung eines Schotten, der Kaufkraft junger Skater und einem möglichen Drogenumschlagplatz.

          Topmeldungen

          Hat sich zum Zwei-Prozent-Ziel der Nato-Staaten bekannt: Annegret Kramp-Karrenbauer

          Akks Wehretat : Der Streit schwelt weiter

          Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt das Ziel der Nato, dass die Verteidigungsausgaben steigen sollen. Das provoziert Widerstand – in der Opposition und selbst beim Koalitionspartner.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.