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Kampf gegen Krebs : Acht Minuten statt zwei Stunden

Extrem präzise: Institutsleiter Christian Weiß präsentiert das neue Bestrahlungsgerät. Bild: Michael Kretzer

Eine Strahlentherapie bedeutet für Krebspatienten eine starke körperliche Belastung. Nun wird am Klinikum Darmstadt erstmals in Deutschland eine schonendere Technik eingesetzt.

          Das Städtische Klinikum Darmstadt hat im Dezember einen fast 35 Millionen Euro teuren Neubau in Betrieb genommen. Im ersten Untergeschoss des fünfstöckigen Gebäudes zog das Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie ein. Es hat, weil die alten Strahlenbunker abgebaut werden mussten, auch zwei neue Linearbeschleuniger bekommen, die der Behandlung von Tumorerkrankungen dienen und allein 4,5 Millionen Euro kosteten. Damit hat Institutsleiter Christian Weiß erstmals am 15. Juni eine Patientin mit Brustkrebs behandelt, der neun Metastasen im Gehirn gebildet hatte. Die radiochirurgische Bestrahlung dauert nur acht Minuten. „Das hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, sagt Weiß.

          Rainer Hein

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Darmstadt.

          Nach Angaben von Weiß hätte ein solcher Eingriff mit „alter“ Technik bis zu zweieinhalb Stunden gedauert. Der Erfolg verdankt sich der neuen Technologie, die die Varian Medical Systems Deutschland GmbH entwickelte und die in Deutschland erstmals eingesetzt wurde. Das Klinikum fungiert als Referenz-Zentrum, das eng mit dem Hersteller sowie zwei Kliniken in Verona und Glasgow mit ähnlichen Bestrahlungssystemen kooperiert. Weiß spricht mit Blick auf die Hyper-Arc-Technik mit permanenter Oberflächenüberwachung von „einem strahlentherapeutischen Schmuckkästchen“ in Südhessen. Das Darmstädter Klinikum sei unter den Krankenhäusern der Maximalversorgung in der radiochirurgischen Bestrahlung ein „Vorreiter“.

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