https://www.faz.net/-gzg-adelw

Für und Wider von Klimaanlagen : So bleibt die Wohnung auch bei Hitze angenehm kühl

  • -Aktualisiert am

Abdunkeln und früh morgens Lüften hilft gegen die Sommerhitze. Bild: Fabian Fiechter

Je wärmer der Sommer, desto größer die Nachfrage nach Klimaanlagen. Verbraucherschützer hingegen sagen, für diese Investition sei es noch nicht heiß genug. Sie raten zu guter Wärmedämmung und richtigem Lüften.

          4 Min.

          Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Wer über die Anschaffung einer fest installierten Klimaanlage nachdenkt, nachdem der Juni einige heiße Tage und Nächte aufgeboten hat, ist einfach zu spät dran. „Das ist im Moment sehr schwierig, fragen Sie doch ab September mal nach“, heißt es beispielsweise beim Heizungs- und Klimatechnikbetrieb Rolf Nagel in Offenbach. Da mag der persönliche Klimaberater noch so freundlich von der Internetseite lächeln, die Installateure sind bei den meisten Klimaanlagebauern im Rhein-Main-Gebiet für diesen Sommer ausgebucht. Nicht mal die Zeit für ein ausführlicheres Informationsgespräch können die Handwerker gegenwärtig erübrigen, sie sind im Dauereinsatz. In Büros, aber zunehmend eben auch in Privathaushalten.

          Denn so mancher hat in den vergangenen Corona-Monaten sein Dachgeschoss zum Homeoffice umgebaut und merkt nun, dass es darin sehr warm bis unerträglich werden kann. Das wird in diesem Sommer wohl kaum zu ändern sein, aber das kann auch seine Vorteile haben, wie in einem Anruf bei der ebenfalls nahezu ausgebuchten Firma Gessner Kälte-Klimatechnik in Dreieich zu erfahren ist: Man könne sich Klimageräte durchaus auch im Winter installieren lassen, dann seien sogar Preisverhandlungen möglich.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ein polizeiähnliches Fahrzeug: Der Transporter mit der Aufschrift „Friedensfahrzeug“ verbreitet im Katastrophengebiet Falschnachrichten.

          Rechtsextreme und „Querdenker“ : Die helfenden Hände von rechts

          Im Katastrophengebiet mischen sich Rechtsextreme und „Querdenker“ unter die Helferinnen und Helfer. Doch die Unterstützung der zum Teil vorbestraften Akteure hat politische Motive – und es fließt viel Geld.
          So friedlich wie hier an der alten Nepomuk-Brücke ist die Ahr meistens. Aber, das haben die letzten Tage gezeigt, sie kann auch anders.

          Erinnerungen an das Ahrtal : Damit die Menschen bleiben

          Die Flutkatastrophe hat die Dörfer im Ahrtal verwüstet. Erinnerungen an eine Landschaft, die immer glücklich machte. Wird das nach der Katastrophe so bleiben?