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Kleinlaster in Raststätte gerast : Rätselraten nach Todesfahrt in Kassenhäuschen

  • Aktualisiert am

Fraglich: Weshalb ein Mann mit seinem Kleinlaster in das Kassenhäuschen einer Raststätte an der A45 in Mittelhessen gerast ist, ist weiter offen Bild: dpa

Weshalb ein Mann mit seinem Kleinlaster in das Kassenhäuschen einer Raststätte an der A45 in Mittelhessen gerast ist, darüber rätseln die Ermittler weiter. Bei dem Unfall kam ein Angestellter ums Leben.

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          Einen Tag nach dem tödlichen Unfall in einer Autobahnraststätte im Lahn-Dill-Kreis ist die Ursache weiter unklar. Der Unfallverursacher, der mit seinem Kleintransporter in das Kassenhäuschen der Raststätte fuhr, habe aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht vernommen werden können, sagte ein Sprecher der Polizei in Dillenburg am Mittwoch.

          Der 27 Jahre alte Mann war nach dem Unfall am Dienstag mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein 59 Jahre alter Angestellter, der in dem Verkaufsraum der Raststätte Katzenfurt an der A 45 nahe dem mittelhessischen Ehringshausen arbeitete, war ums Leben gekommen. Eine Kollegin war leicht verletzt worden.

          Teile der Decke abgestützt

          Vor Ende dieser Woche seien keine Ergebnisse zu erwarten, sagte der Polizeisprecher. Ob der Unfallfahrer betrunken war oder unter Drogen stand, müssten Untersuchungen klären. Ebenso müsse geprüft werden, in welchem technischen Zustand der Transporter gewesen sei. Weil das Fahrzeug bei dem Unfall derartig demoliert worden sei, dauere das.

          Offenbar ungebremst ist der Transporter in den Verkaufsraum der Tankstelle Ehringshausen-Katzenfurt gerast.

          Das Gebäude an der Raststätte war schwer beschädigt, der Verkaufsraum fast völlig zerstört worden. Um den Toten und den Transporter zu bergen, mussten Teile der Decke abgestützt werden.

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