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Sozialkritische Kinderlieder : „Viel Nonsens und harte Realität“

Haben ihr „Kinderherz“ bewahrt: Kinderliedermacher Frederik Vahle und Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz Bild: Marina Pepaj

Fredrik Vahle und Dietlind Grabe-Bolz singen sozialkritische Kinderlieder. Sie ist auch die Oberbürgermeisterin von Gießen. Ein Gespräch über Musik, Politik und das Geheimnis eines guten Liedes.

          8 Min.

          Sie haben Kinderlieder geschrieben, die zu Klassikern wurden. Mit Anne Kaffeekanne, dem Hasen Augustin und dem Katzen-Tatzen-Tanz sind Eltern groß geworden, die die Alben nun den eigenen Kindern vorspielen. Feiern Sie gerade eine Renaissance, oder waren Sie nie so richtig weg?

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vahle: Mich wundert, wie aktuell viele Lieder geblieben sind. Vielleicht, weil ich mich wenig um Modethemen gekümmert habe, sondern eher auf essentiellere Fragen abzielte.

          Täuscht der Eindruck, oder sind sozialkritische Kinderlieder heute wieder besonders gefragt?

          Grabe-Bolz: Ich glaube schon, dass es eine Art Renaissance gibt. Viele junge Eltern sorgen sich wegen des Klimawandels um die Zukunft ihrer Kinder. Krieg und Frieden sind elementare Themen, die die Kinder heute genauso interessieren wie früher.

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