https://www.faz.net/-gzg-7tl2s

Keine doppelte Nutzung des Geländes : Stadt Frankfurt besiegelt Aus der Rennbahn

  • Aktualisiert am

Erinnerungsbild: Von 2016 an werden Rennsport-Szenen auf der Frankfurter Galopprennbahn in Niederrad nicht mehr zu sehen sein. Bild: Wonge Bergmann

Bis zuletzt hatte der Frankfurter Renn-Klub für seine Existenz gekämpft - trotz des geplanten DFB-Zentrums. Doch jetzt stellt die Stadt klar: Die Galopprennbahn muss gehen.

          1 Min.

          Die Stadt Frankfurt hat die Weichen für den Bau einer 50 bis 60 Millionen Euro teuren Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gestellt und zugleich das Aus der Galopprennbahn spätestens zum Jahresende 2015 beschlossen. „Natürlich hat der Galoppsport in Frankfurt eine lange Tradition, aber der DFB hat absolute Priorität. Es ist nicht möglich, den Betrieb einer Rennbahn mit dem Betrieb einer DFB-Akademie zusammenzuführen“, sagte Frankfurts Sportdezernent Markus Frank am Freitag. Der Frankfurter Renn-Klub hatte sich bis zuletzt für eine Koexistenz von Pferdesport und Fußball-Zentrum ausgesprochen.

          Am 12. September wird der Magistrat sowohl über den Aufstellungsbereich für einen Bebauungsplan als auch die Vergabe eines Erbbaurechts für 99 Jahre an den DFB befinden. Es beinhaltet eine Fläche von 15 Hektar plus der Option für weitere fünf Hektar. Der DFB muss dafür 6,8 Millionen Euro berappen.

          Die Frankfurter Hippodrom GmbH als bisheriger Rennbahnnutzer zahlte zuletzt eine jährliche Miete von 36.000 Euro. Dieser Vertrag wird aufgelöst, nachdem die Stadt sämtliche Anteile der GmbH für maximal 2,98 Millionen Euro übernommen hat. Der Rennklub kann die Galoppbahn auf eigenes Risiko noch bis Ende 2015 nutzen, am 1. Januar 2016 soll das Areal an den DFB übergeben werden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Fahrbericht BMW iX3 : Gruß aus Hollywood

          Erst kam der i3, dann lange nichts. Für sein zweites Batterieauto hat sich BMW viel Zeit gelassen. Der iX3 basiert auf dem normalen X3, verfügt aber über die neueste Elektrotechnik.
          Träumt laut Dirk Wiese, dem stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, „von einem permanenten Notstand“: Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann

          Zukünftige Pandemien : Kretschmann will Grundrechte stärker einschränken

          Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann fordert, zu Beginn von Pandemien die Grundrechte stärker einzuschränken. Politiker aus SPD, FDP und CDU kritisieren den Vorstoß scharf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.