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Junggesellenabschied : Bewaffnete Entführung wird zum teuren Spaß

  • Aktualisiert am

Teurer Spaß: Junggesellenabschied mit fingierter Entführung (Symbolbild). Bild: dpa

Eine Gruppe hat in Kassel einen Mann mit Schusswaffen in ihren Transporter gezerrt. Wie die Polizei später feststellte, handelte es sich um einen Streich zum Junggesellenabschied – mit nun teuren Folgen.

          Ein unbedachter Spaß zum Junggesellenabschied kommt sechs Männer in Kassel wohl teuer zu stehen. Die Gruppe entführte am Freitagmorgen den Bräutigam mit Schusswaffen, wie die Polizei am Freitag in Kassel mitteilte. Mehrere Anwohner beobachteten die dunkel gekleideten Männer im Alter zwischen 24 und 32 Jahren und alarmierten die Polizei. Die Beamten stoppten schließlich den Transporter, in dem die Männer unterwegs waren.

          Die Polizei stellte zwei Softair-Pistolen vorsorglich sicher und leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Das Führen von täuschend echt aussehenden Pistolen ist in der Öffentlichkeit verboten. Auf die Männer kommt eine Strafe von bis zu 10.000 Euro zu.

          Außerdem müssen sie die Kosten für den Polizeieinsatz tragen. Über die Wirkung ihrer Aktion auf Passanten hätten sich die jungen Männer keine Gedanken gemacht.

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