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Karikaturenschau in Mainz : Bissig, aber nicht bitterbös

Furchtlos: Der Karikaturist Klaus Wilinski stellt im Mainzer Rathaus aus. Bild: Marcus Kaufhold

Wen sich der Karikaturist Klaus Wilinski vornimmt, der hat es verdient. Im Mainzer Rathaus ist jetzt eine Schau seiner Werke aus 30 Jahren zu sehen.

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          Ob Kettensägen-Massaker auf dem Gutenbergplatz oder Eierstreit auf dem Wochenmarkt, ob die schier unendliche Geschichte der weiterhin ungeklärten Ludwigsstraßen-Umgestaltung oder das krachende Scheitern des Bibelturm-Experiments: Nichts von dem, was die Mainzer in den vergangenen drei Jahrzehnten bewegt und oft genug auch aufgeregt hat, ist in der am Donnerstag eröffneten „Karakiri“-Ausstellung vergessen oder gar ausgespart worden.

          Markus Schug

          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Wer in der großen Karikaturenschau zu 30 Jahre Stadtgeschichte nicht vorkommt, muss dagegen etwas falsch gemacht haben, möchte man jenen Kommunalpolitikern zurufen, die nie in einer der von Klaus Wilinski seit 1987 wöchentlich für Lokalzeitungen gefertigten Cartoons vorgekommen sind. Und selbst seine Auftraggeber, anfangs die als „junge Herausforderin“ in die Stadt gekommene Mainzer „Rhein-Zeitung“, später dann die am Ende als Monopolist einzig am Ort verbliebene „Allgemeine Zeitung Mainz“, werden nicht geschont.

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