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Kandidatur um Parteivorsitz : Hessen-Linke ermuntern Wagenknecht

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Wenn es nach den hessischen Linken geht, wird Sahra Wagenknecht eine Nachfolgerin des Vorsitzenden Klaus Ernst und der zurückgetretenen Gesine Lötzsch Bild: dapd

Um Streit um die Kandidaten für den Parteivorsitz bei den Bundes-Linken macht sich der hessische Ableger für Sahra Wagenknecht stark. Aber: „Es geht nicht um die Frage, Bartsch ja oder nein“ , heißt es.

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          Die Führung der hessischen Linken hat sich für eine Kandidatur Sahra Wagenknechts als Bundesvorsitzende ausgesprochen. „Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, Sahra noch zu überzeugen, dass sie für den Parteivorsitz kandidiert“, sagte Landesvorsitzender Ulrich Wilken in Frankfurt bei einer Regionalversammlung seiner Partei.

          Auch die Fraktionschefin der Linken im hessischen Landtag, Janine Wissler, sprach sich für eine wichtige Rolle Wagenknechts an der Spitze der Partei aus.

          Eine kooperative Führung

          Die Kandidatur von Fraktionsvize Dietmar Bartsch bewerteten Wissler und Wilken unterschiedlich. Wilken sagte am Rande des Treffens: „Es geht nicht um die Frage, Bartsch ja oder nein.“ Auch er könne mit anderen für eine kooperative Führung stehen. Wissler sagte dagegen vor Journalisten, sie halte es für sinnvoller, einen Weg zu gehen, der weniger polarisierend sei als der von Bartsch.

          Wissler und Wilken nannten Kooperations- und Integrationsfähigkeit als Prüfstein für die Personalentscheidung. „Können die den Laden zusammenhalten, das sollte das wesentliche Kriterium sein“, sagte Wilken.

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