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Stadt sieht Wohnungsbau vor : Käufer für Siemens-Areal in Frankfurt bestimmt

Vor dem Verkauf: das Siemens-Areal in Frankfurt-Bockenheim. Bild: Cornelia Sick

Der Siemens-Konzern hat sich auf einen Käufer für sein Areal in Frankfurt-Bockenheim festgelegt und erhält für das Grundstück mehr als 50 Millionen Euro. Nun könnte dort ein Neubaugebiet mit 1500 Wohnungen Gestalt annehmen.

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          Der Siemens-Konzern hat sich für einen Käufer seines Areals in Frankfurt-Bockenheim entschieden. Nach Informationen dieser Zeitung ist der Kaufvertrag in der vergangenen Woche unterzeichnet worden, allerdings ist er offenbar noch nicht rechtsgültig. Käufer des 110.000 Quadratmeter großen Areals südlich der Rödelheimer Landstraße ist dem Vernehmen nach das Immobilienunternehmen Balthazar aus Düsseldorf. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, soll der Kaufpreis bei etwas mehr als 50 Millionen Euro liegen. Ein Siemens-Sprecher wollte auf Anfrage keine Stellungnahme zum Stand der Verhandlungen abgeben.

          Matthias Alexander

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Für das Siemens-Areal gibt es noch kein neues Baurecht. Derzeit wird für die Fläche und weitere angrenzende Grundstücke ein Bebauungsplanentwurf erarbeitet. Die städtischen Gremien hatten zuvor entschieden, das Gewerbegebiet vorrangig für Wohnnutzungen vorzusehen. Bis zu 1500 Wohneinheiten sollen auf dem insgesamt 28,5 Hektar großen Planungsgebiet entstehen.

          Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema finden Sie in der gedruckten Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z. von Montag, 22. September, oder digital im E-Paper.

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