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Baby-Wallaby : Zuchterfolg im Beutel

Frisch aus dem Beutel: Das Tammar-Wallaby blickt scheu in die Kamera. Bild: Winfried Faust

Erfolgreiches Zuchtprogramm: Seit April kann man sich im Frankfurter Zoo über Känguru-Nachwuchs freuen. Nun hat sich der scheue junge Hüpfer den Kameras gezeigt.

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          Bei den Tammarwallabys im Frankfurter Zoo hat es Ende April Nachwuchs gegeben. Zunächst war das Kleine im Beutel der Mutter verborgen, nun macht es erste Hüpfer durch das Stroh des Geheges. Wie der Zoo auf Anfrage mitteilte, ist es das erste Jungtier des Zuchtpaares in Frankfurt. Das Tammar oder Dama wird von den Zoologen in die gleiche Gattung wie die Riesenkängurus gestellt und kann damit zu Recht Känguru genannt werden. Lange Zeit existierte für die mittelgroßen Kängurus jedoch eine eigene Gattung, und die etwa elf Arten wurden als Wallabys bezeichnet, ein Ausdruck, den die Australier für die meisten kleineren Kängurus bevorzugen. Immerhin gibt es in der Familie der Kängurus etwa 50 verschiedene Arten, von denen die meisten außerhalb Australiens wenig bekannt sind.

          Patricia Andreae

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Tammar-Kängurus leben auf dem süd- und südwestaustralischen Festland sowie auf Inseln, die der Küste vorgelagert sind. Auf einigen davon gibt es über längere Perioden kein Süßwasser. So regnet es etwa auf Houtman Abrolhos nur von Juni bis August. Um dort zu überleben, haben die Tammars die Fähigkeit erworben, Meerwasser zu nutzen. In einem Institut im australischen Perth wurde herausgefunden, dass Tammars ihr Körpergewicht beibehalten und sogar ihre Jungtiere mit Milch versorgen können, auch wenn sie nur Trockenfutter als Nahrung und Meerwasser zu trinken bekommen.

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