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Kabinett auf dem Hessentag : Hessen wird heute aus Kassel regiert

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Wissenschaft erleben: Ministerpräsident Bouffier schaut durch ein Sonnenteleskop bei der traditionellen Hessentags-Sitzung des Kabinetts. Bild: dpa

Das hessische Kabinett hat sich am Freitag in Kassel zu seiner traditionellen Hessentags-Sitzung getroffen. Volker Bouffier und seine Kollegen informierten sich dabei über Forschungsprojekte.

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          Wissenschaft, Forschung und die Entwicklung Nordhessens: Mit diesen Themen hat sich das hessische Kabinett in Kassel bei seiner traditionellen Hessentags-Sitzung befasst. Hessen habe in diesem Jahr mit rund zwei Milliarden Euro den höchsten Wissenschaftsetat in der Geschichte des Landes, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag im „SchülerForschungsZentrum Nordhessen“ (SFN). Forschung sei die Voraussetzung für Arbeitsplätze von morgen. „Wir werden unseren Stand nur halten, wenn wir ein Umfeld schaffen, in dem sich Forschung entwicklen kann.“

          Im SFN informierten sich Bouffier und die Minister über Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern, die am 4. MINT Schülerkongress zu Naturwissenschaften und Technik teilnehmen.  Rund 700 Schüler wurden erwartet. „Hier wird Forschung erlebbar“, sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

          Klassenfoto: Das hessische Kabinett tagte am Freitag auf dem Hessentag in Kassel. Bilderstrecke

          Das rund 3,2 Millionen Euro teure und bundesweit einmalige SFN wurde 2012 eröffnet. Dort können Schüler eigene Projekte umsetzen und werden dabei von Wissenschaftlern unterstützt. Dazu gehören der
          sechsbeinige Laufroboter „Hexapod“, musikalische Wassertropfen oder die Untersuchung von Kleinkrebsen. „Die Schüler sind engagiert, aber auch ganz locker“, sagte Bouffier bei einem Rundgang.

          Zudem ging es bei der Kabinettssitzung um die Entwicklung Kassels
          und Nordhessens in den vergangenen Jahren. „Als dynamisches Zentrum Nordhessens hat sich Kassel auch in der Forschung ganz oben in Deutschland und Europa positioniert“, sagte Bouffier. Vize-Regierungschef Jörg-Uwe Hahn (FDP) wies darauf hin, dass Nordhessen viel Unterstützung erhalten habe. Das habe sich gelohnt. „Aus der Region ist eine Boom-Region geworden.“

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