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Kabellose Staubsauger : Die Waffe des Hausmanns

Kabelloser Helfer: Der Dyson V11 Absolute ist für 600 bis 800 Euro zu haben. Bild: Unternehmen

Die meisten Staubsauger, egal ob Saugroboter oder klassisch am Kabel, sind sperrig und viel zu laut. Eine leisere und leichtere Alternative muss her.

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          „Wir sollten uns Hühner halten“, sagt der Gatte regelmäßig nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag und stöhnt. Das ist seine Art, über Krümel auf dem Boden zu schimpfen, die sich beim Brötchenessen – egal ob frisch vom Bäcker oder aufgebacken – nicht vermeiden lassen. Allerdings hat keines der Familienmitglieder Lust, anschließend den schweren Staubsauger mit dem langen Schlauch, dem unhandlichen Rohr und dem Bürstenaufsatz aus dem Schrank zu hieven, um wieder sauberzumachen. Meist greift der Kritiker deshalb selbst zu Schaufel und Besen, um auf Knien rutschend für Ordnung zu sorgen.

          Ingrid Karb

          Blattmacherin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Überhaupt kommt das Staubsaugmonster in dem teppichlosen Haushalt nur noch selten zum Einsatz. Zu umständlich und vor allen Dingen viel zu laut ist das betagte Gerät. Unzählige Paketboten mussten seinetwegen schon unverrichteter Dinge abziehen, weil die Familie die Klingel nicht hörte. Der selbständig durch die Wohnung fahrende Roboter wiederum benötigt für die vollständige Säuberung viel zu lange. Noch zumal er sich häufig verfährt und am Ende unter einem Küchenschrank oder hinter der Toilette im Badezimmer festsitzt. Außerdem ist auch er so laut, dass man die gesparte Zeit nicht fürs Chillen nutzen kann.

          „Das Original“ der kabellosen Sauger

          Also muss ein Neuer her. Am liebsten eines der aktuellen Modelle, bei denen der Motor direkt am Rohrende sitzt. Wie praktisch und doch effektiv das ist, konnte schon mit einem beutellosen Sauger in der Zweitwohnung getestet werden. Allerdings hat dieser noch ein langes Kabel, weil zu befürchten war, dass ein Akku wegen der seltenen Nutzung schnell an Leistung verliert – so wie bei unzähligen Handstaubsaugern zuvor.

          Damit das nicht passiert, soll es ein hochwertiges Gerät sein. Arbeitskollegen und Freunde schwören auf „das Original“: einen kabellosen Sauger der Marke Dyson. Die jüngste Generation heißt V11 und ist je nach Ausführung für 600 bis 800 Euro zu haben – eine Anschaffung fürs Leben also. Wenn die Ladestation an der Wand angebracht wird, ist das Gerät stets einsatzbereit. Es soll genügend Energie haben, um die Wohnung in maximal einer Stunde zu säubern, und dabei noch leiser als alle Vorgängermodelle sein. Selbst die Reinigung des beutellosen Saugers gestaltet sich angeblich – anders als beim vorhandenen Billiggerät – schnell und einfach. Bleibt zu hoffen, dass der Gatte nicht zu viel Gefallen an der Technik findet und das gemütliche Zusammensitzen am Sonntagmorgen mit dieser Wunderwaffe beendet.

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