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Jungpolitiker zur Europawahl : „Wir verlieren eine gesamte Generation“

Den Frankfurter Juso-Sprecher Simon Witsch schmerzt, wie tief seine Partei bei den Jungwählern gefallen ist. Bild: Privat

Die Jungpolitiker Simon Witsch und Martin-Benedikt Schäfer reagieren auf die schlechten Ergebnisse von CDU und SPD bei der Europawahl. Was machen die Grünen anders?

          Am Tag nach der Europawahl findet Simon Witsch deutliche Worte. Von einer historischen Niederlage spricht der Frankfurter Juso-Sprecher, vom „schlechtesten Ergebnis der SPD seit der Kaiserzeit“. Besonders schmerzt ihn, wie tief seine Partei bei den Jungwählern gefallen ist, während die Grünen in dieser Altersgruppe triumphieren. Witsch sagt: „Die SPD ist drauf und dran, eine gesamte Generation junger Menschen für sich zu verlieren.“

          Matthias Trautsch

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Zahlen sind in der Tat dramatisch. In der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre kommt die SPD nur auf sieben, die CDU auf 8,7 Prozent. Die Grünen hingegen verzeichnen dort ihr bestes Resultat: unglaubliche 40,8 Prozent der jungen Wähler haben bei ihnen ihr Kreuz gemacht. Sonst schafften es nur die unter „Sonstige“ zusammengefassten Parteien, gemeinsam einen zweistelligen Wert zu erreichen. Besonders junge Frauen entschieden sich für die Grünen: 49 Prozent, also fast eine absolute Mehrheit von ihnen, gaben der Partei ihre Stimme. Unter den jungen männlichen Wählern waren es 33,6 Prozent, ein Wert, der immer noch höher liegt als das städtische Grünen-Gesamtergebnis von 31,3 Prozent.

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          Vorsitzender der Jungen Union Martin-Benedikt Schäfer glaubt, dass seine Partei gar nicht mehr an junge Menschen ran kommt.

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