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Vorschlag der Jungen Union : „Flughafen nach Kohl benennen“

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Besondere Verbindung zu Frankfurt: Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden (Archivbild). Bild: dpa

In diesem Jahr wäre Helmut Kohl 90 Jahre alt geworden. Nun hat die Junge Union vorgeschlagen, den Frankfurter Flughafen nach dem früheren Bundeskanzler zu benennen.

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          Die Junge Union schlägt vor, einen wichtigen Ort in der Stadt nach Helmut Kohl zu benennen. Anlass ist der Geburtstag des früheren Bundeskanzlers, der am 3.April 90 Jahre alt geworden wäre. Zur Begründung schreibt die CDU-Nachwuchsorganisation, die Bundesrepublik, Europa, aber auch Frankfurt hätten Kohl viel zu verdanken. Drei Jahre nach dessen Tod sei es an der Zeit für ein würdiges Andenken. „Helmut Kohl war ein überzeugter Europäer, er war Kanzler der Einheit und auch ein Freund Frankfurts“, sagt der JU-Kreisvorsitzende Martin-Benedikt Schäfer. Die deutsche Einheit in Frieden und Freiheit zu vollenden sei ein Verdienst, der „auf ewig untrennbar mit seinem Namen verbunden“ bleibe, fügt der JU-Bezirksvorsitzende Yannick Schwander hinzu.

          Geeignete Orte gibt es nach Ansicht der Jungen Union genug. Er sollte „überregional bekannt sein, eine große Reichweite haben und damit dem Erbe Helmut Kohls entsprechen“, findet Schäfer. Vor allem zwei Orte böten sich an: der Frankfurter Flughafen, der im Gegensatz zu vielen anderen in der Welt noch keinen Namen habe, oder ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Europäischen Zentralbank, für deren Umzug nach Frankfurt sich Kohl stets starkgemacht hatte. Ein solcher Platz könne dann auch mit einem Denkmal des CDU-Politikers versehen werden.

          Helmut Kohl hatte zu Frankfurt tatsächlich ein besonderes Verhältnis. Er mochte die Stadt wegen ihrer Bodenständigkeit. In den fünfziger Jahren studierte er zwei Semester an der Goethe-Universität, als Bundeskanzler kehrte er oft und gern hierher zurück. Als ihn die Stadt 1999 zum Ehrenbürger ernannte, sagte Kohl über Frankfurt: „Da fühle ich mich wohl.“

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