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Eintracht Frankfurt : Joselu bleibt nach Ellenbogen-Check ohne Sperre

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Abgestraft: Nach diesem Schubser gegen Joselu bekam Nürnbergs Pinola Rot - ein Ellenbogen-Check des Frankfurters gegen Petrak bleibt dagegen ungeahndet Bild: dpa

Glück für die Eintracht: Stürmer Joselu muss keine nachträgliche Sperre befürchten. Gegen Gladbach wollen die Frankfurter am Mittwoch den nächsten Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.

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          Eintracht Frankfurt muss keine Nachwehen aus dem so wichtigen 5:2-Sieg in Nürnberg befürchten. Trainer Armin Veh erlitt bei seinem verunglückten Jubel eine Muskelverletzung in der Wade, kann aber seinem Amt weiter nachkommen. Und: Stürmer Joselu muss keine Sperre für seinen Ellbogenschlag befürchten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird keine nachträglichen Ermittlungen gegen den Spanier einleiten. So können Veh und die Mannschaft zuversichtlich die Englische Woche mit den Spielen am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach und am Samstag beim VfL Wolfsburg angehen.

          Joselu hatte am Sonntag in der 14. Minute Nürnbergs Ondrej Petrak mit dem Arm im Gesicht getroffen. Petrak blutete stark und musste in der 21. Minute ausgewechselt werden. Joselu erzielte später (49./88.) zwei Tore. „Schiedsrichter Knut Kircher schaut in der fraglichen Szene aus kurzer Entfernung auf den Zweikampf. Außerdem bleiben Zweifel, ob Spieler Joselu einen absichtlichen Schlag ausgeführt hat“, erklärte Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, am Montag.

          „Wir sind noch nicht durch“

          So kann Veh weiter auf seinen wiedererstarkten Angreifer setzen - und auch darauf, dass die Eintracht vielleicht in dieser Woche schon einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenverbleib macht. „Wir dürfen jetzt nicht denken, wir sind schon durch“, mahnte Tranquillo Barnetta, der das 1:0 für die Gaste erzielt hatte.

          Auch Vaclav Kadlec brachte sich als Torschütze wieder in Erinnerung. Der Tscheche hatte zuletzt die Bank gedrückt, glänzte diesmal aber als Joker mit dem 5:2. So sieht es eine Woche nach der 1:4-Niederlage gegen den SC Freiburg wieder freundlicher für den Tabellen-Zwölften im Abstiegskampf aus. Sechs Punkte Vorsprung auf den Hamburger SV und den Relegationsplatz hat die Mannschaft nun. Für Vorstandschef Heribert Bruchhagen war es aber nur ein „Befreiungsschlag des Augenblicks“.

          Zittern bis zum Schluss?

          Auch Veh wollte den Sieg beim unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenverbleib nicht zu hoch hängen. „Das kann alles schon am Mittwoch wieder anders aussehen“, sagte der Eintracht-Coach und prophezeite: „Es wird bis zum Schluss eng bleiben. Die Mannschaften, die es am besten wegstecken, schaffen es auch.“ Gegen Gladbach hofft Veh auf die Rückkehr von Kapitän Pirmin Schwegler, der zuletzt trotz einer Rippenverletzung und eines Nasenbeinbruchs spielte, diesmal aber wegen einer Grippe fehlte.

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