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Interview mit Jasmin Schreiber : Meine Asseln brauchen kein Home-Schooling

Hat gern Zeit für sich allein: die Frankfurterin Jasmin Schreiber Bild: Privat

Jasmin Schreibers Debütroman handelt vom Sterben und von Depressionen – und ist doch sehr unterhaltsam. Ein Gespräch über Schnecken, Sternenkinder und die Zeit, die man für sich allein braucht.

          5 Min.

          Auf Twitter teilen Sie Fotos aus Ihrer Wohnung, in der Sie in verschiedenen Terrarien Asseln und Schnecken halten und exotische Pflanzen züchten. Wie kommt man darauf, es sich zu Hause so einzurichten?

          Alexander Jürgs

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das hat sicher etwas damit zu tun, dass ich Biologin und Zoologin bin. Die Tiere zu beobachten, macht mich glücklich und entspannt. Mittlerweile habe ich elf Terrarien eingerichtet, vier davon auf meinem Schreibtisch. Das ist mein kleines, tropisches Paradies geworden. Dort zu sitzen ist, als würde ich aus dem Fenster in ein anderes Land gucken. Das erdet mich auch beim Schreiben. Dass ich für Tiere schwärme, die krabbeln, und nicht für solche, die groß und flauschig sind, war schon in meiner Kindheit so.

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