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Datenschutzbeauftragter : „Irgendwann kommt etwas Neues, das Twitter ersetzt“

  • -Aktualisiert am

Privatspähre: Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch greift in seinem Büro zur Gitarre. Bild: Marcus Kaufhold

Der Online-Angriff auf Politiker, Journalisten und Prominente hat offenbart, wie angreifbar die Privatsphäre im Internet ist. Hessens Datenschutzbeauftragten Michael Ronellenfitsch überrascht das aber nur wenig.

          6 Min.

          Hat Sie der Anfang des Monats bekannt gewordene Online-Angriff auf Hunderte Politiker, Journalisten und Prominente, durch den persönliche Daten und Dokumente, Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen, Fotos und Videos, Scans von Ausweispapieren im Internet öffentlich wurden, überrascht?

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nicht im Geringsten. Es hat mich allerdings sehr überrascht, wie lange es gedauert hat, bis so etwas passiert ist.

          Ist die Leichtfertigkeit der Internetnutzer im Umgang mit ihren Daten nicht absolut verblüffend?

          Mich verblüfft nach so langer Beschäftigung mit dem Thema Datenschutz nichts mehr. Die allgemeine Sorglosigkeit im Umgang mit dem Internet ist beängstigend.

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