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Geflüchtete in Hessen : Al-Wazir: Fortschritte bei Integration in Arbeitsmarkt

  • Aktualisiert am

„Wir haben eine gute Resonanz bei den Flüchtlingen“: Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir Bild: dpa

Mit dem Landesprogramm „Wirtschaft integriert“ will Hessen mehr Geflüchteten zu einer Lehrstellen verhelfen. Dieses Jahr wird sich die Zahl solcher Migranten in Ausbildung mehr als verdoppeln.

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          Die Integration von Flüchtlingen in den hessischen Arbeitsmarkt geht nach Einschätzung von Wirtschaft und Politik schrittweise voran. „Wir haben eine gute Resonanz bei den Flüchtlingen“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) in einem Fazit zu dem Landesprogramm „Wirtschaft integriert“ in Wiesbaden. Von den ersten Teilnehmern der im Jahr 2016 gestarteten Initiative würden nun 200 mit einer Ausbildung beginnen. Im Vorjahr habe die Zahl bei 73 gelegen.

          Der Chef der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Frank Martin, nannte das Programm einen wichtigen Baustein für die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt, dem nun weitere folgen müssten. Die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit sei für das Handwerk Verpflichtung wie Chance, erklärte Handwerkstagespräsident Bernd Ehinger. Im Handwerk werde aber das Motto gelebt: „Bei uns zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hinwill.“

          Programm an 30 hessischen Standorten

          Partner von „Wirtschaft integriert“ sind neben der Regionaldirektion und dem Handwerkstag die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern und das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft. Zielgruppe sind Personen unter 27 Jahren, die nur Grundkenntnisse in Deutsch haben und deshalb eine Ausbildung nicht ohne Hilfe bewältigen.

          Teilnehmen können schon länger in Hessen lebende Menschen mit Migrationshintergrund, anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit Bleibeperspektive sowie geduldete junge Menschen ohne Arbeitsverbot. Das Programm wird an rund 30 hessischen Standorten angeboten.

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