Integration von Asylsuchenden : Jobs für Flüchtlinge stoßen auf Lob und Skepsis
Von Stefan Toepfer, Rhein-Main
Lesezeit: 4 Min.
Auch ein Bürgermeister kann nicht jeden Paragraphen kennen. So wurde Ralf Möller (SPD), Rathauschef von Weiterstadt, erst durch den Kontakt mit drei Asylbewerbern, die etwas Sinnvolles tun wollten, auf einen Passus im Asylbewerberleistungsgesetz aufmerksam, nach dem Flüchtlinge „Arbeitsgelegenheiten“ bekommen dürfen – und sollen. Gesagt, getan: Seit kurzem bietet die Kommune drei Männern einen Job mit einer Aufwandsentschädigung von 1,05 Euro je Stunde an.
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