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Innovationszentrum Heraeus : Mit „Community-Council“ und Quiz-Show

Fünfziger: Mario Hehle, Jahrgang 1968, im Heraeus-Bau „Fiftyone“. Bild: Rainer Wohlfahrt

Mario Hehle war Chef im Silicon Valley – nun leitet er in Hanau das Innovationszentrum von Heraeus. Dessen offene Architektur ist nicht gleich jedermanns Sache, soll aber einem klaren Ziel dienen.

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          Schon mit seiner eierschalenfarbenen Fassade sticht das Gebäude auf dem jahrzehntealten Industriegelände hervor. Noch größere Unterschiede fallen drinnen ins Auge. Zentral windet sich eine Wendeltreppe nach oben. Nach jeweils einer Drehung geht ein Zugang zu einem der vier Stockwerke ab. Derweil strahlt das Licht von oben nach unten herab. Die Szenerie erinnert an ein Theater, in dem die Besucher aus dem Parkett zu den Galerien hochblicken. Die offene Architektur macht es möglich.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vor dem Aufgang zur Wendeltreppe sitzen vier Personen auf Stühlen und plaudern miteinander – eine Kunstinstallation. Sie stand zuvor in der Kantine nebenan, einem Zweckbau. Doch passt sie viel besser in das „Fiftyone“ genannte Gebäude. Dort sollen Hunderte Entwickler des Hanauer Familienkonzerns Heraeus neue Produkte austüfteln. Anders als bisher aber nicht jeder für sich im stillen Kämmerlein. Vielmehr bündelt die Firma dort einige Forschungsfelder und setzt auf den Austausch der 300 Entwickler untereinander, wie Leiter Mario Hehle sagt. Heraeus bezeichnet das „Fiftyone“ auch nicht einfach nur als Forschungszentrum. „Wir nennen es Kommunikationszentrum“, sagt Hehle. Der Name des Neubaus spielt auf das Jahr 1851 an, in dem Heraeus ein Industrieunternehmen wurde.

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