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Gefährdung durch Terrorismus : Hessens Innenminister plant besseren Schutz der Weihnachtsmärkte

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Für mehr Sicherheit: Erhöhte Polizei-Präsenz auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Bild: Helmut Fricke

Nach wie vor soll in Deutschland eine hohe Terrorgefahr bestehen. Deswegen will Hessens Innenminister Peter Beuth für mehr Schutz auf den Weihnachtsmärkten sorgen.

          Zum Schutz der Besucher von Hessens Weihnachtsmärkten hat Innenminister Peter Beuth (CDU) umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Nach wie vor bestehe eine hohe Gefährdung durch den internationalen Terrorismus, begründete Beuth am Montag in Wiesbaden das offene und nicht sichtbare Vorgehen der Polizei in den kommenden Wochen. Die Sicherheitsbehörden stünden dabei in engem Kontakt mit den Weihnachtsmarktebetreibern sowie den Verantwortlichen in den Städten für die Gefahrenabwehr.

          Die Polizei werde grundsätzlich eine erhöhte Präsenz zeigen, erklärte der Innenminister. Zudem werde es verdachtsunabhängige Großkontrollen geben. Die Einsatzkonzepte der Ordnungshüter würden dabei auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt und mit den Bewertungen des Bundes sowie der Länder zur Gefährdungslage abgeglichen. Mobile Videoüberwachung wird nach Angaben von Beuth ebenfalls auf den traditionellen Weihnachtsmärkten zum Einsatz kommen.

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