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Hessens Innenminister : Gaffen bei Verkehrsunfällen soll stärker geahndet werden

  • Aktualisiert am

Schwerer Unfall in Wiesbaden: Zahlreiche Schaulustige filmten die Szenerie. Bild: Marcus Kaufhold

Verkehrsunfälle bieten häufig dramatische Anblicke, die Schaulustige anziehen. Doch diese behindern Rettungskräfte und gefährden damit Leben. Hessens Innenminister Beuth will dagegen nun vorgehen.

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          Die hessische Polizei will stärker gegen Gaffer bei Verkehrsunfällen vorgehen. Es komme leider immer wieder vor, dass Gaffer in diesen Situationen aus Sensationsgier die Einsatzkräfte bei ihrer oft lebensrettenden Arbeit behinderten, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Wer aber die Einsatzkräfte bei Notlagen behindere, raube den Verletzten lebenswichtige Zeit und mache sich zudem womöglich strafbar. Die Polizei werde solche Vergehen konsequent ahnden. „Wir möchten das Signal aussenden: Gaffen gehört geächtet.“

          Da gerade bei Polizei-Einsätzen nach Verkehrsunfällen auf Autobahnen immer häufiger unbeteiligte vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle filmten, sei eine Verhaltensempfehlung für die Einsatzkräfte entwickelt worden, erklärte Beuth. Auf dieser Einsatzkarte werden nach Angaben des Innenministers neben allgemeinen Handlungsempfehlungen auch die Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten aufgeführt.

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