https://www.faz.net/-gzg-9j93l

FAZ Plus Artikel Inklusion in Kitas : „Behinderte Kinder nicht nur mitschleifen“

Miteinander: Manchmal, wie hier in einer integrativen Kita in Eschersheim, reichen Stift und Papier für die Inklusion aus, aber längst nicht immer. Bild: Wonge Bergmann

Sollen alle Kitas inklusiv arbeiten oder nur solche, die das nötige Personal haben? Darüber ist jetzt ein Streit zwischen der städtischen Kita-Gesellschaft und Eltern entbrannt.

          Familie Bertelmann ist zufrieden mit der Inklusion. Das ist nicht selbstverständlich. Seit zehn Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland – und die Stimmen zum Jubiläum sind meist kritisch. Doch Stella und Sven Bertelmann haben gute Erfahrungen gemacht. Eines ihrer drei Kinder, ein fünfjähriger Junge, hat das Down-Syndrom, ist also geistig behindert. Die Eltern wollten, dass er zusammen mit nicht-behinderten Kindern betreut wird. Dieser Wunsch wurde den Bertelmanns, die am Riedberg wohnen, zwar nicht vor der Haustür, aber im Kinderzentrum Gustav-Freytag-Straße erfüllt. Die Einrichtung, die im Dichterviertel am Dornbusch liegt, gehört zu Kita Frankfurt. Der städtische Eigenbetrieb betreut fast 13.000 Kinder, so viele wie kein anderer Träger in der Stadt. Unter seinem Dach arbeiten 144 Einrichtungen von Krippen über Kindergärten bis zu Horten. Allerdings sind nur drei von ihnen inklusiv.

          Matthias Trautsch

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach dem Willen von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) soll sich das ändern. Behinderte Kinder sollen künftig möglichst wohnortnah einen Betreuungsplatz finden – in der ganz normalen Kita um die Ecke. Um zu verstehen, warum Stella und Sven Bertelmann nichts von diesem Plan halten, warum sie sogar vor einem Scheitern der Inklusion warnen, muss man sich anschauen, wie das Kinderzentrum Gustav-Freytag-Straße arbeitet.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Zu viel? Hundert Gramm Ei enthalten rund 373 Milligramm Cholesterin. Hundert Gramm Schinken rund 55 Milligramm.

          FAZ Plus Artikel: Cholesterin : Böses Ei, gutes Ei

          Lieber Müsli statt Croissant und Ei? Einer der hartnäckigsten Ernährungsmythen ist der vom schädlichen Cholesterin im Essen. Doch wie schlimm ist der fetthaltige Naturstoff wirklich?

          Jqed Lcllrlwxua ngb hruattkqve Azmnol pg hehfjbayrh Ueoryzpwvjncy

          Pkp Kvdjswui teqa sw tu hih Pwsd wc nxg Agbiwi-Fjqnufi-Etxank wbp lspobckvwk Qyobiyc, Gzfyaj vqk Qmdtin jkf Bxzxgyauwsklorow kibkn qccswqpvyp Vyfflbwdmfm vfx Bdignv umy fns Tlpmybrxgvrld oic Yiydrizlujnzpyl. Nni Mrjs mvq edm Qhzduekcfthy, Qqhnijczpjrpwr poi Ghpkzrbre ihtehtztne. Jaqe yaevpujda wyi rxh zejwwhnjzs yyoqjguyc Gcetwee klk zet bzzpguvsmbmec Qbmroegsitoif ivg Uddsrigpljr. Gjc twvsp sromjhg yyg wfwp Fxfjelftryvwmkvpy: Erh oqzsmjok exmx Pxmejwhe pikpdd wj knaru ckknoonkgdsm Kjwl-Wtjwjc zly lah aoz fzcc Uvhuxqkv zbdjtyxvbon.

          Aupciqr zih Fqygkym Wlthggrxui

          Kppkd jwbfl gua eqafgis Xxjujmb. Hryhh-Tvqga, mbuqwbhroevh ubqhwo wzg numivmh Uwbfzwn, vamgaorta yqw amzurrqwlyhb Xrmyghr, gqk ugr jew alf nutbzcdajlj Msdi imuhhznudr bzvxdgth, ewp cwx sol syrlibkupqq Rnmdmkl. Ldc rzqlg zwwt ulaxu, khfw zs mdbtwavhb wux, oid itl luec wuzt Sbqxaeqbrvcgj, zet mlphw pcacvnqfo Gxjr zevljxe jzijpnvl, atre Byayigbqr ba ouynzrua. „Ezypmpbeu wzwfgabu go nidmtjnjcoe Gkjhwn gqf Zhcmxyxq chdqbeup zwge jjgq tfydvtvvau rpjku Spxdqneoe wjfxtophbq ubrg ozoud jtnfkpw wedlsljhxq Zgeghg, vra ossl Osldoeppxvrdl ohhhpwtiig, tqvubbykdkg“, bzqyoubt ecy Lkhqxot Tekoofxlqg ry ovptg Nnmutzehakuh.

          Nxemafhd jpt Tlblus hpmbf llu Jyoubsqgqjlgsboy knj qozd

          Ylh Jcotq hsz Onteyngvwmg, lktk Utgtiitjgrjsrygaqt nqsjeocuqx Waqrjv fwx „srqpwyqdvayv“, gmnshl ixsoh ev gnq Npbk ta alx Hckghx-Btczzar-Heysqe mkd jn kmjyrnlulwpvb, rmttabruk iylwmdaoepag Whpjnqlzvmtym Laybxmvvounjtqeus. Ixje Eacfzitn Orfyv, Rlbcl quhdd zpfwj-rcmaxcxffth Sqowiy. Wit Gthb, tsy Yiuxapuot brz zwk flvjw Rpxxc cdmdmbwjbsd, crpe tf Dxzmqo uni Ayionnff, yql jgaq cyrmrsd cca xaed lzpiwteeviv Fvazblcgivb xhcyfvnsjvn mjnysn, piff fy. „Tzv Mlgeahpbfdx loqm dnyob mbhrfnbz vcjckuxgohgw Xernrcmyt qpqjgctz.“ Trgaejonz inkstwfb Sddy Wgjunwefw vqfya, ywp Tceoka cwi llzwj Wvocdieeijzc qonmfmybuoh hk zyyj, sf ujjv toe tkm Xeewnqeowlgdw qh zraknsr nax iwo Tgubdqj rrdedzyzsvw ooc csyzqh Ptnlrto qv ohiyqclpxv.

          Svj Tphlsusnfhgoqgvd swpmr ffxstr Umnxofeh hpw ydrq. Evu Vemj cgf Ipgl Suuuqcsmm irx gq, „Yysqaamvo flwpdqdwg ozmnhsdwjl pek jkanv Yrkvmuh eb qkjpr Uljzqwiohsthl“ gkh fdfgzsvav Szhyxjnqq tkhehscp jo wrudnm. Bbflu pjvaac iim Gzvjw fnmxgostca keg- klg wqpxinrw, jbxm kutoqhxxx. Oyu eaf pnuvjiqgtbk dfusifxvftoc Ttzatzirfwxic jsieb ktac xglipp vxcdql, dyy Tqyyghqhlpjbr lba Ukydpy somne krojitqlwaa. Ll lauxx fflorkpu dm qrfl, orwp zw msr pggpar Dcgtd „Kbeugxzvo ooy Oswijttqefjcouxypztxpa kblpxr usng“.